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Servicestelle Bildung und Lernen im Alter |
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Inhalt
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Neues aus der Servicestelle
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Weiterbildung und Qualifizierungen
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Fördermöglichkeiten und Wettbewerbe
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Medien und Veröffentlichungen
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Politik und Gesellschaft
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Neues aus der Servicestelle
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Egal, ob sie schon mit älteren Menschen arbeiten oder diese Gruppe gerade für sich entdecken: In diesem Workshop bekommen haupt- und ehrenamtlich Engagierte in der Bildungsarbeit Wissen und Methoden an die Hand, mit denen sie Angebote entwickeln, die wirklich ankommen. Im Mittelpunkt stehen die Grundlagen der Geragogik, der Wissenschaft vom Lernen im Alter. Teilnehmende erfahren, wie ältere Menschen lernen, was ihre Teilnahme erschwert und wie Hürden gezielt aus dem Weg geräumt werden können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Ageismus: Welche Vorurteile prägen unser Bild vom Älterwerden, oft völlig unbewusst? Wie beeinflusst das Lernprozesse? Und wie können wir ein differenziertes Altersbild bei Lernenden und Lehrenden fördern? Mit dem Workshop startet die Servicestelle eine vierteilige Train-the-Trainer-Reihe für alle, die gute Bildungsangebote für Ältere gestalten möchten. Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos. Dieser und die kommenden Workshops können unabhängig voneinander besucht werden.
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Der bundesweite Aktionstag für digitale Teilhabe macht am und um den 26. Juni herum mit über 2.500 Aktionen vor Ort digitale Teilhabe erlebbar. Bei Workshops, Diskussionsrunden, Beratungen und Tagen der offenen Tür werden digitale Technologien vorgestellt, erklärt und ausprobiert. Organisationen, Vereine, Kommunen und auch Privatpersonen nehmen an dem Aktionstag teil. Die Servicestelle „Bildung und Lernen im Alter“ und der DigitalPakt Alter beteiligen sich mit dem Servicetelefon an der Aktion. Beim Servicetelefon können sich ältere Lerninteressierte über Lernmöglichkeiten, Weiterbildungen und Mitmachangebote in ihrer Nähe informieren.
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Das Fachforum der Bundeszentrale für Politische Bildung beschäftigt sich mit gesellschaftlichem Zusammenhalt im Alter, Partizipation und Teilhabe, mit der Rolle (politischer) Bildung im Alter und mit der Frage, wie es den Regionen in ländlichen Räumen gelingen kann, sich zukunftsfest aufzustellen. Die BAGSO hat die Bundeszentrale für politische Bildung im Vorfeld der Veranstaltung beraten und ist aktiv vertreten durch den stellvertretenden Vorsitzenden Karl Michael Griffig sowie Anna Krükel von der Servicestelle. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich, aber ab dem 01. September wird in der Mediathek der bpb ein Podcast zur Veranstaltung zu hören sein.
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Wie beeinflussen unsere Vorstellungen vom Älterwerden die Bereitschaft zu lernen? Dieser Frage geht der Artikel „Wie unser Denken über das Alter das Lernen beeinflusst“ im Blog der europäischen Plattform für Erwachsenenbildung EPALE nach. Für den Artikel wurde die Projektleiterin der Servicestelle, Anna Krükel, interviewt. Der Beitrag beleuchtet, wie Altersbilder Lernmotivation und Bildungsbeteiligung prägen – und warum lebenslanges Lernen auch im höheren Alter eine wichtige gesellschaftliche und persönliche Ressource bleibt.
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Veranstaltungen
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Digitale Gesundheitsversorgung, digitale Barrierefreiheit, Umgang mit Chatbots: Der Digital-Kompass bietet in den kommenden Monaten wieder vielfältige kostenfreie Vorträge, Seminare und Workshops zur digitalen Teilhabe an. Auf der Webseite finden Interessierte alle Online-Veranstaltungen des Digital-Kompass und seiner Partnerorganisationen mit den Einwahldaten. Der Digital-Kompass ist ein gemeinsames Projekt der Initiative Deutschland sicher im Netz und der BAGSO. Er will digitale Inhalte für alle Menschen verständlicher und zugänglicher machen.
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Ziel der Tagung ist es, in wissenschaftlichen Vorträgen und praxisorientierten Workshops gemeinsam über die Entwicklungen und neuen Trainingsansätze der Sturzprävention zu diskutieren und neue Impulse für die Praxis zu setzen. Der Blick richtet sich auch auf bislang noch wenig beachtete Zielgruppen mit Vorerkrankungen wie Parkinson, Multiple Sklerose und Osteoporose. Die Bundesinitiative Sturzprävention wendet sich mit ihrer Tagung an Menschen aus Wissenschaft, Medizin, Pflege, Sport, Kommunen, Krankenkassen und Gesundheitspolitik. Ein Ticket für die gesamte Tagung kostet 110 Euro, ermäßigt 75 Euro. Tagestickets sind ebenfalls erhältlich.
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Wie können Menschen dabei unterstützt werden, digitale Medien sicher, reflektiert und kompetent zu nutzen? Mit dieser Frage beschäftigt sich der „Digitalwegweiser NRW“, der in der Kölner VHS stattfindet. Die Veranstaltung bringt Fachkräfte, Engagierte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus der Digital- und Medienbildung zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Ideen für die Praxis zu entwickeln. Ein besonderer Fokus liegt diesmal auf den Themen Künstliche Intelligenz und Desinformation. Der „Digitalwegweiser NRW“ ist ein Angebot des Netzwerks Medienkompetenz_LAB. Interessierte können sich für aktuelle Informationen in einen E-Mail-Verteiler eintragen.
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Zum Abschluss des Bundesprogramms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz" lädt die Netzwerkstelle zu einer Fachtagung nach Köln ein. Neben Fachvorträgen und Workshops wird es viel Raum für Austausch und Vernetzung geben. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung werden in Kürze auf der Internetseite der Netzwerkstelle veröffentlicht.
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Weiterbildung und Qualifizierungen
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Die Weiterbildung „Begleiter*in digitale Gesundheit werden – gesund und digital vor Ort“ qualifiziert Multiplikatorinnen und Multiplikatoren dafür, ältere Menschen beim Umgang mit digitalen Gesundheitsangeboten zu unterstützen. Themen wie elektronische Patientenakte, E-Rezept oder Online-Sprechstunden werden praxisnah vermittelt. Die Weiterbildung bietet zudem Raum für Austausch und Vernetzung. Die Online-Veranstaltung im Rahmen des Projekts „gesund und digital vor Ort“ ist für Interessierte kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.
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In dem kostenfreien Selbstlern-Kurs erfahren Mitarbeitende aus der Seniorenarbeit, wie sie Ältere in sogenannte Citizen-Science-Projekte einbeziehen. Bei solchen Projekten tragen Bürgerinnen und Bürger aktiv zu Forschungsergebnissen bei. Der Kurs vermittelt Wissen zu Lebensrealitäten älterer Menschen, zu Bürgerwissenschafts-Projekten und zur Umsetzung der Projekte. Teilnehmende können den Kurs im eigenen Tempo absolvieren. Er umfasst Selbsttests zur Lernkontrolle und schließt mit einem Zertifikat ab. Der Kurs ist Teil eines Forschungsprojekts der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
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Fördermöglichkeiten und Wettbewerbe
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Das Projekt „KILeo+: KI-Lernorte für und mit älteren Menschen“ der BAGSO sucht engagierte Kooperationspartner vor Ort. Es unterstützt Initiativen, die ältere Menschen mit erschwerten Teilhabechancen mit Künstlicher Intelligenz vertraut machen und im Umgang damit stärken möchten. Die ausgewählten Lernorte erhalten eine moderne KI-basierte Technikausstattung zur Leihgabe. Zudem werden Engagierte zu „KI-Kennerinnen und -Kennern“ qualifiziert. Initiativen werden so dabei unterstützt, lokale Lernräume zu etablieren und eigene Veranstaltungen durchführen. Interessierte können sich bis zum 12. Juli 2026 über ein Online-Formular bewerben. Das Projekt wird durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt gefördert.
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Das BAGSO-Projekt DigitalPakt Alter führt das Prädikat „Kommune im DigitalPakt Alter“ ein. Damit erweitert der DigitalPakt Alter sein bundesweites Netzwerk und zeichnet Städte, Gemeinden und Landkreise aus, die sich mit nachhaltigen Strukturen für die digitale Teilhabe älterer Menschen stark machen. Parallel dazu startet ein Förderprogramm, das sich insbesondere an kleine und mittlere Kommunen richtet. Alle Kommunen sind eingeladen, ihr Engagement für die digitale Teilhabe Älterer sichtbar zu machen und sich als zukunftsorientiert zu positionieren. Bei einer Online-Veranstaltung am 25. Juni 2026 wird das Bewerbungsverfahren für das Prädikat eröffnet und werden die neuen Fördermöglichkeiten vorgestellt.
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Mit Mitteln des Landesministeriums für Kultur und Wissenschaft fördert das Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion (kubia) auch im kommenden Jahr Projekte in NRW, die älteren Menschen Kunst und Kultur zugänglich machen. Ein Förderschwerpunkt 2027 sind Projekte, die sich mit Demokratie beschäftigen. Bewerben können sich unter anderem Kulturschaffende, Kulturinstitutionen und Einrichtungen der Altenarbeit. Einreichfrist ist der 30. September 2026. Im Juli und im September finden kostenfreie Online-Veranstaltungen statt, in denen kubia Tipps für die Bewerbung gibt.
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Auch dieses Jahr schreibt der Verein Startsocial wieder einen bundesweiten Wettbewerb für ehrenamtliches Engagement aus. Vom 5. Mai bis zum 10. Juli 2026 können sich soziale Initiativen auf eins von 100 Beratungsstipendien bewerben. Erfahrene Fach- und Führungskräfte unterstützen die 100 Gewinner vier Monate lang dabei, ihre Arbeit weiterzuentwickeln, ihre Wirkung zu erhöhen und neue Ideen erfolgreich umzusetzen. 25 dieser Initiativen werden am Ende des Stipendiums auf einer feierlichen Preisverleihung in Berlin geehrt. Die sieben besten erhalten Preise im Gesamtwert von 35.000 Euro.
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Medien und Veröffentlichungen
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Das Dossier Nr. 15 des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) zeigt, wie Engagement Einsamkeit sichtbar macht und welche Projekte gegen Einsamkeit helfen. Das Dossier macht darauf aufmerksam, dass Einsamkeit viele Menschen betrifft, und zeigt Lösungen auf. Es stellt Forschungsergebnisse, Erkenntnisse aus der Praxis und gute Beispiele vor – unter anderem das Projekt „Radeln ohne Alter“ mit Rikscha-Ausflügen für ältere Menschen und die Telefon-Hotline vom Silbernetz e.V. gegen Einsamkeit. Die BBE-Dossiers führen Texte zu besonders diskutierten Themen aus der Arbeit des BBE zusammen. Das Dossier kann kostenfrei heruntergeladen werden.
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Die Publikation der Bundeszentrale für politische Bildung gibt Lehrenden didaktische und methodische Hinweise für die politische Bildungsarbeit mit Erwachsenen. Ziel ist es, insbesondere Menschen mit Exklusionserfahrungen politische Bildung zugänglich zu machen. Die Autorin stellt außerdem Materialien der Reihe „einfach POLITIK“ vor, die sich für inklusive Kursangebote eignen. Die Publikation steht kostenlos als PDF zur Verfügung.
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Die Servicestelle digitaleSenior:innen in Wien hat einen Leitfaden veröffentlicht, der Trainerinnen und Trainer dabei unterstützt, ältere Menschen trotz körperlicher Einschränkungen kompetent in die digitale Welt zu begleiten. Der Leitfaden bietet praxisnahe Hilfestellungen, um Seh-, Hör- oder Mobilitätseinschränkungen mithilfe von technischen Geräteeinstellungen auszugleichen und den Alltag zu erleichtern. Außerdem enthält er Informationen und didaktische Tipps zum Thema Barrierefreiheit sowie Anleitungen zum Erstellen barrierefreier Lernunterlagen. Der Leitfaden kann kostenlos heruntergeladen werden.
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Sportvereine sind nicht nur Orte der Bewegung, sondern auch wichtige Lern- und Begegnungsräume für Menschen aller Generationen. Wie rassismuskritisches Handeln dort gestärkt werden kann, zeigt die neue Handreichung „Von innen nach außen“, die vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Deutschen Sportjugend (dsj) veröffentlicht wurde. Die Publikation gibt praxisnahe Impulse für den Umgang mit Rassismus im organisierten Sport, sensibilisiert für Betroffenenperspektiven und verweist auf Beratungs- und Weiterbildungsangebote. Ziel des Projekts „(Anti-)Rassismus im organisierten Sport“ ist es, langfristig inklusive und diskriminierungsfreie Sportumfelder zu schaffen. Die Initiative wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie für Antirassismus gefördert. Die Handreichung richtet sich an Mitarbeitende auf allen Ebenen des organisierten Sports. Sie kann kostenlos heruntergeladen werden.
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Das Themenheft des Deutschen Vereins (DV) beschreibt Altenhilfe aus historischer, politischer und rechtlicher Sicht. Es zeigt auf, wie Altenhilfe der Vielfalt älterer Menschen gerecht werden und ihnen helfen kann, ihre Potenziale zu verwirklichen. Außerdem geht es um gute Beispiele und Möglichkeiten für eine partizipative Altenhilfeplanung und Vernetzung mit der Pflegeinfrastruktur. BAGSO-Vorstandsmitglied Prof. Andreas Kruse ist mit einem Beitrag über die empowernde Wirkung von Altenhilfe vertreten. In weiteren Beiträgen geht es unter anderem um Ageismus in Gesellschaften des langen Lebens und um Vielfalt als Herausforderung für Altenhilfe und Soziale Arbeit. Das Heft hat 88 Seiten und kostet 18,20 Euro – 14,50 für Mitglieder des DV.
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Wann sagen wir „Wow!“ zu kulturellen Bildungsangeboten im Alter? Ausgehend von dieser Frage entwickelte kubia-Mitarberin Miriam Haller 2023 einen Qualitätsstern der Kulturgeragogik. In einem partizipativen Prozess mit Kulturgeragoginnen und -geragogen wurde der kubia-Qualitätsstern 2025 überarbeitet und weiterentwickelt. Er soll Menschen, die in der Kulturellen Bildung mit älteren Menschen tätig sind, als Arbeitshilfe dienen. Gleichzeitig verdeutlicht er die zentralen Leitlinien der Fachdisziplin Kulturgeragogik.
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Politik und Gesellschaft
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In einer Gesellschaft des langen Lebens kommt Bildung im Alter eine zentrale Bedeutung zu. Anlässlich der Veröffentlichung des nationalen Bildungsberichts 2026 mahnt die BAGSO an, Bildung und Lernen im Alter zu einem wichtigen Bestandteil der Bildungspolitik zu machen. Erneut betrachtet der nationale Bildungsbericht ausschließlich Bildung bis zum Ende des Erwerbslebens. Über 20 Prozent der Bevölkerung, nämlich alle Menschen ab 66 Jahren, wurden wieder nicht erfasst. Die BAGSO fordert, zukünftig Lernaktivitäten bis ins hohe Alter systematisch in Statistiken, Berichten und Forschungsprogrammen sichtbar zu machen sowie eine bundesweite Strategie für Bildung im Alter zu entwickeln.
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Die BAGSO kritisiert die in großem Umfang geplanten Leistungskürzungen im Referentenentwurf eines Pflegeneuordnungsgesetzes. Sie betreffen die ambulante und die stationäre Pflege und damit sowohl die Pflegebedürftigen selbst wie auch pflegende Angehörige und alle, die Personen im nahen persönlichen Umfeld pflegen. Die BAGSO hält es zudem für fatal, dass die Rentenversicherungsbeiträge für pflegende Angehörige gekürzt werden sollen, wodurch ihr Armutsrisiko im Alter steigt. Zudem werde der Entwurf der dringend notwendigen und von der Bundesregierung angekündigten Förderung von Prävention und Rehabilitation nicht gerecht. Die BAGSO appelliert an den Gesetzgeber, den Mut für eine wirkliche Strukturreform aufzubringen und dabei auch die Empfehlung der Siebten Altenberichtskommission zu berücksichtigen.
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Die gesetzliche Rente ist und bleibt für die meisten Menschen in Deutschland die zentrale Säule der Alterssicherung. Sie muss deshalb weiterhin zum Ziel haben, den Lebensstandard im Alter zu sichern. Das fordert die BAGSO in ihrer Stellungnahme „Für eine zukunftsfeste gesetzliche Rente – Impulse zur Versachlichung der aktuellen Rentendiskussion“. Die BAGSO fordert, die demografischen Effekte in den kommenden 15 bis 20 Jahren durch Maßnahmen auszugleichen, die das solidarische Rentensystem stabilisieren. Die verzerrte öffentliche Debatte über die Rentenfinanzierung führt dazu, dass vor allem junge Menschen das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung verlieren. Die BAGSO ruft deshalb dazu auf, die Diskussion zu versachlichen. Die Stellungnahme kann kostenlos heruntergeladen oder im Druckformat bestellt werden.
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Die repräsentative Studie Deutscher Alterssurvey (DEAS) sammelt seit 1996 zentrale Erkenntnisse über das Leben von Menschen in der zweiten Lebenshälfte, gefördert vom Bundesseniorenministerium. Im Frühjahr startete der DEAS in seine neunte Erhebungsphase. Zum Jubiläum sagte Bundesseniorenministerin Katrin Prien, der Survey mache deutlich: „Älterwerden ist heute so vielfältig wie nie zuvor“. Die Teilnehmenden zwischen 40 und 85 Jahren werden zu ihrer Lebenssituation und verschiedenen Lebensbereichen befragt, beispielsweise zu beruflichem Status, gesellschaftlicher Partizipation, Wohnsituation oder Gesundheit.
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Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge hat die Ergebnisse seiner bundesweiten Erhebung zu Angeboten und Strukturen der Altenhilfe sowie zur Altenhilfeplanung veröffentlicht. Der Abschlussbericht des Projekts „Lagebild zur Umsetzung des § 71 SGB XII“ zeigt deutliche regionale Unterschiede bei Angeboten und Strukturen. Für Landkreise sei es herausfordernder, eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen, als für kreisfreie Städte, so der Deutsche Verein. Grundlage des Lagebildes ist eine repräsentative Befragung von 280 Landkreisen, kreisfreien Städten und Bezirken.
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Mit der Kampagne setzen sich der evangelische Bundesfachverband für Teilhabe, das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung, die diakonischen Landes- und Fachverbände für mehr Sichtbarkeit von LGBTQIA+-Menschen ein. Auch der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege ist Partner der Kampagne. Zielgruppe sind vor allem Mitarbeitende sowie Klientinnen und Klienten der Mitgliedseinrichtungen. Wer ein Zeichen für Vielfalt setzen möchte, findet auf der Kampagnenseite Aktionsmaterialien wie Plakate oder Social-Media-Inhalte und einen Shop mit #LiebeträgtalleFarben-Produkten.
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Verschiedenes
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Zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober lädt die BAGSO wieder dazu ein, aktiv zu werden und sich miteinander zu vernetzen. Ziel ist es, den Tag der älteren Menschen und damit das Thema Älterwerden stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken. Unter dem Motto „JA zum Alter“ können sich Organisationen, Kommunen, Vereine, Initiativen und engagierte Einzelpersonen mit eigenen Ideen und Veranstaltungen vor Ort beteiligen. Interessierte können zudem mit Straßenkreide-Botschaften zum Aktionstag beitragen und an der Hashtag-Aktion in den sozialen Medien teilnehmen. Wer mitmachen möchte, kann schon jetzt auf der Website der BAGSO Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit herunterladen.
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Kunst kann Erinnerungen wecken, Gespräche anstoßen und Lebensqualität fördern – auch bei Menschen mit Demenz. Mit „ARTEMIS Digital“ hat das Städel Museum gemeinsam mit der Goethe-Universität Frankfurt ein digitales Vermittlungsangebot entwickelt, das Menschen mit leichter bis mittelgradiger Demenz sowie ihren Angehörigen und Begleitpersonen neue Wege der Kunstbegegnung eröffnet. Die kostenfreie Anwendung lädt dazu ein, Kunstwerke interaktiv zu entdecken und selbst kreativ tätig zu werden. Das Projekt verbindet kulturelle Teilhabe mit wissenschaftlicher Forschung und zeigt, wie digitale Angebote das Wohlbefinden, die Selbstwirksamkeit und den Austausch zwischen Betroffenen und ihren Begleitpersonen stärken können.
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Für sein Projekt „YOLDIC – Young and Old Digital Connected“ sucht der Ulmer Verein ILEU (Institut für virtuelles und reales Lernen in der Erwachsenenbildung) deutschsprachige Seniorinnen und Senioren, die ihre Erfahrungen weitergeben und mehr über junge Menschen aus den Donauländern lernen wollen. YOLDIC bringt sie mit Schülerinnen, Schülern und Studierenden zusammen, die Deutsch lernen. In digitalen Sprachtandems und in Kleingruppen kommen Alt und Jung miteinander ins Gespräch. Die ersten Sprachtandems treffen sich bereits, es werden aber fortlaufend weitere Senior-Partnerinnen und -Partner gesucht.
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