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Newsletter 6 | 16.04.2026
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Informationen aus der BAGSO und ihren Mitgliedsverbänden
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Aus Politik und Gesellschaft
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Internationales
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Veröffentlichungen / Medien
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Ausschreibungen / Wettbewerbe
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Verschiedenes
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Die BAGSO hat eine App zum 14. Deutschen Seniorentag 2025 veröffentlicht. Neben der gedruckten Dokumentation ermöglicht die App jetzt einen digitalen Rückblick auf die drei Veranstaltungstage in Mannheim mit Video-Mitschnitten und Kurzberichten von Veranstaltungen sowie einer Bildergalerie. Außerdem bietet die App einen Überblick über das gesamte Programm, die Mitwirkenden und die Aussteller. Die kostenlose App wurde für Smartphones und Tablets mit Android oder iOS entwickelt. Sie kann im Google Play Store und im App Store von Apple mit dem Suchwort „Deutscher Seniorentag“ heruntergeladen werden. Auch die gedruckte Dokumentation ist weiter erhältlich und kann bei der BAGSO bestellt werden.
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Mit dem Projekt „Digital einfach erklärt: Teilhabe für Verbraucherinnen und Verbraucher mit Lern- und Leseschwierigkeiten aktiv und verständlich gestalten” entwickelt der Digital-Kompass neue Unterstützungsangebote für Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten. Die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig, hat bei der Auftaktveranstaltung in Berlin den offiziellen Startschuss gegeben. Ziel der Initiative ist es, digitale Angebote verständlicher zu machen und mehr Menschen eine selbstständige Nutzung digitaler Dienste zu ermöglichen. Der Digital-Kompass qualifiziert Multiplikatorinnen und Multiplikatoren dazu, digitale Themen verständlich weiterzugeben.
Zur Pressemeldung Mehr Informationen zum Projekt
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Zum Tag der älteren Generation am 1. April 2026 hat die BAGSO dazu aufgerufen, den Dialog zwischen den Generationen zu stärken. Viele junge Menschen haben im Alltag wenig Kontakt zu Älteren und umgekehrt. Deshalb ist es nicht mehr selbstverständlich, von der Lebensrealität des anderen zu erfahren. Wenn Sichtweisen zwischen den Generationen ausgetauscht werden, stärkt das den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die BAGSO ermutigt Politik, Kommunen und Zivilgesellschaft deshalb, mehr Gelegenheiten für generationenübergreifende Begegnungen zu schaffen. Die BAGSO und der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) als Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände und Jugendringe in Deutschland haben eine Intensivierung der Zusammenarbeit vereinbart, insbesondere zur Stärkung der intergenerationellen Solidarität.
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Hunderttausende pflegebedürftige Menschen leben am Existenzminimum. Verdeckte Pflegearmut ist damit weiter verbreitet als bisher bekannt. Das ist ein Ergebnis der Studie, die der Paritätische Gesamtverband veröffentlicht hat, gemeinsam mit dem Sozial- und Rechtswissenschaftler Thomas Klie, der auch Mitglied im Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) ist. Ein weiteres zentrales Ergebnis: Viele Menschen erhalten keine finanzielle Unterstützung durch die „Hilfe zur Pflege“, obwohl sie Anspruch darauf hätten. So beziehen in der häuslichen Pflege nur 20 Prozent der Berechtigten diese Sozialleistung. Die Gründe dafür liegen unter anderem in Informations- und Zugangsbarrieren.
Zur Mitteilung des KDA
Zur Studie (PDF)
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Im April 2025 setzte der UN-Menschenrechtsrat in Genf eine zwischenstaatliche Arbeitsgruppe ein, mit dem Mandat, ein internationales, rechtlich bindendes Instrument für den Schutz und die Förderung der Menschenrechte Älterer zu entwickeln. Dies stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer UN-Altenrechtskonvention dar. Sowohl die deutsche Regierung als auch zivilgesellschaftliche Organisationen können sich nun einbringen – z.B. über den untenstehenden Aufruf – und darauf hinwirken, dass das neu auszuarbeitende Rechtsinstrument die Rechte älterer Menschen in all ihrer Vielfalt ausreichend schützt. Gefördert vom BMBFSFJ bietet das Deutsche Institut für Menschenrechte eine Auftaktveranstaltung an, um über den weiteren Prozess zu informieren. Eine Anmeldung ist bis zum 30. April 2026 möglich.
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Im Juli 2026 findet in Genf die erste inhaltliche Sitzung der Zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen zu den Rechten älterer Menschen statt. Im Mittelpunkt der Sitzung steht eine Diskussion über Rahmen, Struktur und Leitprinzipien des neu auszuarbeitenden Rechtsinstruments. Dies stellt eine wichtige Grundlage für die Ausarbeitung einer UN-Altenrechtskonvention dar. Vor der Sitzung sind Interessensgruppen aufgerufen, schriftliche Beiträge einzureichen. Der Aufruf richtet sich an Staaten, NGOs, ältere Menschen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie andere Fachleute. Auch die BAGSO wird sich daran beteiligen. Beiträge können bis zum 22. April in allen offiziellen Sprachen der UN beim Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte (OHCHR) eingereicht werden.
Zur Aktuellmeldung
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Das Europäische Institut für öffentliche Verwaltung (EIPA) hat seine sogenannte Benchmarking-Studie 2025 veröffentlicht: Darin vergleicht es, wie sich in 35 Ländern öffentliche Dienstleistungen und Politikbereiche entwickelt haben, beispielsweise in den Bereichen Gesundheit, soziale Sicherheit und Wohnen. Im Kapitel „Wohnen“ geht es unter anderem um die Frage, wie ausreichend altersgerechter Wohnraum geschaffen werden kann. Eine Fallstudie stellt das BASGO-Mitglied „FORUM - Gemeinschaftliches Wohnen“ vor. Das FORUM denkt Wohnen, Pflege und Nachbarschaft zusammen und berät auch Kommunen.
Studie herunterladen (in englischer Sprache)
Mehr Informationen über das FORUM
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Die Online-Veranstaltung des BAGSO-Projekts „Impfen als Vorsorge für ein gesundes Älterwerden“ informiert darüber, welche Impfungen für Menschen ab 60 Jahren besonders sinnvoll sind – gerade mit Blick auf den Sommer und mögliche Reisen. Nach einem kurzen Vortrag von Dr. Petra Sandow besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Menschen ab 60 Jahren, die sich für ihre Gesundheit interessieren und gut informiert sein möchten. Besonders willkommen sind auch Personen, die ihr Wissen weitergeben und andere informieren möchten. Eine Anmeldung per Mail ist erforderlich: moehring@bagso-service.de Mehr Informationen zum Projekt
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Jede Generation steht vor eigenen Herausforderungen: Wie wachsen Kinder und Jugendliche in einer alternden Gesellschaft auf? Was bedeutet es für Menschen mittleren Alters Sorge-Arbeit, Selbstfürsorge und Erwerbsarbeit zusammenzubringen? Welche Herausforderungen ergeben sich für die Älteren? Und wie kann ein funktionierendes Zusammenleben der Generationen eine lebendige Demokratie fördern? Die kostenfreie Konferenz der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen/Bremen lädt zur Diskussion darüber ein, wie sich ein gutes Miteinander-Leben auf kommunaler Ebene gestalten lässt.
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Viele Gremien zur politischen Mitgestaltung älterer Menschen stehen vor der Herausforderung, neue Engagierte zu gewinnen und langfristig einzubinden. Genau hier setzt der Workshop an, zu dem das Forum Seniorenarbeit NRW und die Landesseniorenvertretung NRW einladen. Nach verschiedenen Inputs von Expertinnen und Experten erarbeiten die Teilnehmenden, wie sie Engagement im Alter attraktiver gestalten können. Die Veranstaltung richtet sich an Seniorenvertretungen, Mitglieder in Beiräten sowie an engagierte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung bis einschließlich 7. Mai 2026 möglich.
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Mangelernährung vorbeugen und ältere Menschen mit kleinem Budget unterstützen – damit beschäftigt sich der diesjährige Fachtag der Vernetzungsstelle Seniorenernährung Hessen. Wer sich ausgewogen ernährt, bleibt länger gesund und kann der Pflegebedürftigkeit vorbeugen. Doch wie erreichen Kommunen Menschen mit wenig Geld und wie können sie sie bei einer guten Ernährung unterstützen? Der kostenfreie Fachtag bietet dazu Vorträge und Praxisbeispiele. Außerdem tauschen sich die Teilnehmenden im Forum und in Kleingruppen über Strategien und Angebote aus. Anmeldeschluss ist der 1. Juni 2026.
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Der Verein FORUM Gemeinschaftliches Wohnen blickt auf zehn Jahre fachliche Begleitung des Niedersächsischen Förderprogramms „Wohnen und Pflege im Alter“ zurück. In einer 48-Seitigen Broschüre beschreibt Das FORUM Ziele, Schwerpunkte, Gelingensfaktoren und Herausforderungen. Zahlreiche gute Praxisbeispiele zeigen die große inhaltliche Spannbreite der Förderprojekte von 2015 bis 2025. Interessierte können die Broschüre kostenlos als Printversion bestellen E-Mail an info@fgw-ev.de oder als PDF herunterladen. Das Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie hat das Förderprogramm 2026 neu aufgelegt. Mit der neuen Förderperiode 2026 entfällt die fachliche Begleitung durch das FORUM.
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Der aktualisierte Ratgeber der Verbraucherzentrale bietet ausgehend von neun typischen Lebenssituationen schnelle Orientierung: Wie Pflege zu Hause organisiert werden kann, welche Alternativen möglich sind und was sie kosten. Mit vielen Schritt-für-Schritt-Anleitungen bietet der Ratgeber Unterstützung, um Anträge bei der Pflegeversicherung zu stellen, Leistungen vom Sozialamt zu bekommen oder um beim Arbeitgeber für die Pflege von Angehörigen freigestellt zu werden. Besonders hilfreich: Verweise auf Angebote zur Unterstützung – sowohl praktisch wie auch finanziell. Der Ratgeber ist im Buchhandel erhältlich, hat 192 Seiten und kostet gedruckt 20 Euro und als E-Book 15,99 Euro.
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Die zukünftige Wirksamkeit der Nationalen Demenzstrategie hinge weniger von zusätzlichen Maßnahmen ab als vielmehr von klar definierten strategischen, strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen, schreibt das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) zum aktuellen Stand der Überarbeitung der Nationalen Demenzstrategie (NDS 2027). Mit seiner Stellungnahme möchte das KDA einen konstruktiven Beitrag dazu leisten, die Wirksamkeit und Umsetzbarkeit der Strategie zu stärken. Es hat dazu fünf Aspekte besonders betrachtet: Architektur und Umsetzungskorridor, Wirksamkeit und Nachhaltigkeit, Wirkungs- und Steuerungslogik, Verbindlichkeit und Nachhaltigkeit, Lebensphasenorientierung und Teilhabe.
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Mieter und Eigentümer, die ihre Wohnung oder ihr Haus barrierefrei umbauen möchten, können nun wieder einen Zuschuss bei der KfW-Bank beantragen. Für Einzelmaßnahmen gibt es einen Zuschuss von zehn Prozent, maximal 2.500 Euro. Wird der Standard „Altersgerechtes Haus“ erreicht, kann man bis zu 6.250 Euro erhalten. Auch bestimmte altersgerechte Assistenzsysteme und Smart-Home-Anwendungen werden gefördert. Mieter und Eigentümer dürfen mit dem Umbau noch nicht begonnen haben. Es lohnt sich, den Antrag möglichst bald zu stellen: In den vergangenen Jahren waren die Fördermittel schnell ausgeschöpft.
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Zur Förderung
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Die Deutsche Stiftung Engagement und Ehrenamt (DSEE) sucht innovative Projektideen für Gemeinden in den ostdeutschen Bundesländern mit bis zu 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Gemeinnützige Organisationen, wie Vereine, Bürgerstiftungen oder Genossenschaften können sich bis zum 5. Mai 2026 bewerben. Vorgesehen sind die Kategorien „Lebensräume gestalten“, „NextGen engagiert“ und „Brücken bauen“. Eine Jury zeichnet 200 herausragende Projekte aus und vergibt Preisgelder zwischen 2.500 und 10.000 Euro. Die DSEE richtet den Wettbewerb gemeinsam aus mit der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland, Staatsministerin Elisabeth Kaiser.
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Bis zum 12. Juni 2026 können Bewerberinnen und Bewerber für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen werden. In Frage kommen alle, die zwischen dem 1. Juni 2025 und dem 31. Mai 2026 einen der bundesweit insgesamt 650 Preise für bürgerschaftliches Engagement gewonnen haben. Die Ausrichter dieser Preise können ihre Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen um den Dachpreis der Engagement-Preise schicken. Der Deutsche Engagementpreis ehrt Projekte, Initiativen und Personen in fünf Kategorien und mit einem Publikumspreis. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 26. November 2026 in Berlin ausgezeichnet.
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Das bundesweite Aktionsbündnis Netzwerk Nachbarschaft vergibt gemeinsam mit der AOK Rheinland/Hamburg Förderungen von je 1.000 Euro für insgesamt zehn Nachbarschaftsprojekte aus dem Rheinland und aus Hamburg. Ob Bewegungsprogramme, gesunde Ernährung oder der Abbau von Alltagsstress – gesucht sind Projekte, die zur Gesundheit aller Menschen im Wohnumfeld beitragen. Eine Jury, zu der Silja Schäfer von den „Ernährungs-Docs“ und der Sportwissenschaftler Ingo Froböse gehören, entscheidet im Herbst über die Förderprojekte. Die Bewerbungsfrist endet am 1. September 2026.
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Vom 25. bis zum 27. September 2026 lädt die Gemeinde Ludesch im österreichischen Vorarlberg deutschsprachige Theatergruppen ein, ihre Stücke zu präsentieren und sich mit anderen Gruppen zu vernetzen. Für das Festival bewerben können sich Amateurgruppen mit den Schwerpunkten Erinnerungs-, Generationen- und Seniorentheater. Am ersten Festivaltag steht ein Auftritt im Pflegeheim auf dem Programm. Samstag ist der öffentliche Aufführungstag, und der Sonntag steht im Zeichen des Austauschs: Die Gruppen diskutieren über Fachthemen und probieren Neues aus. Eine Bewerbung ist bis zum 29. Mai möglich.
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Organisationen sind dazu aufgerufen, sich mit Aktionen an der Woche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ vom 22. bis zum 28. Juni 2026 zu beteiligen. Die Aktionswoche steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam was bewegen – mach dich fit gegen Einsamkeit.“ Mit der Aktionswoche will das Kompetenznetz Einsamkeit für das Thema sensibilisieren und Angebote zum Austausch und zur Begegnung sichtbar machen. Auftakt zur Aktionswoche ist die gleichnamige Konferenz, die Bundesseniorenministerin Karin Prien zusammen mit dem Kompetenznetz Einsamkeit eröffnen wird.
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Wie gut sind wir in Deutschland auf Krisen und Katastrophen vorbereitet? Im Rahmen eines berufsbegleitenden Masterstudiums an der Universität Bonn untersucht Florian Fischer die individuelle Krisen‑ und Katastrophenvorsorge der Bevölkerung. Besonders gefragt sind die Erfahrungen, Einschätzungen und Vorsorgestrategien älterer Menschen. Wer mitmacht, leistet einen wertvollen Beitrag zur Krisenvorsorge in Deutschland. Die Erkenntnisse aus der Umfrage helfen, Informationslücken besser zu verstehen und Maßnahmen gezielter zu entwickeln. Die anonyme Online‑Umfrage dauert ungefähr zehn Minuten und richtet sich an alle in Deutschland lebenden Personen.
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Wie leben pflegebedürftige Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans-, intergeschlechtliche und queere Personen (LSBTIQ) oder pflegebedürftige Menschen mit HIV? Was beschäftigt deren pflegende An- und Zugehörige? Mit einem Fragebogen will sich die Bundesfachstelle Pflege und Alter(n) von LSBTIQ* und Menschen mit HIV einen besseren Überblick über die Lebenssituationen ihrer Zielgruppe verschaffen. Ziel ist es, Selbstbestimmung und soziale Teilhabe zu gewährleisten. Die Teilnahme dauert etwa eine halbe Stunde. Die Fachstelle liegt in der Trägerschaft der Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren (BISS).
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