|
Newsletter 18 | 15.10.2026
|
|
|
|
Informationen aus der BAGSO und ihren Mitgliedsverbänden
|
|
Aus Politik und Gesellschaft
|
|
Internationales
|
|
Veranstaltungen
|
|
- Retina Live: Klinische Forschung bei Geographischer Atrophie | 21. Oktober 2026, 17 Uhr, per Telefon oder Zoom
- Aktionswoche des Hessischen Seniorenministeriums: Alter besser machen | 26. bis 30. Oktober 2026, online und an verschiedenen Orten in Hessen
- Fachtagung: Einsteigen bitte! Digitale Mobilität im Alltagskontext älterer Menschen | 3. November 2026, 10 bis 15.30 Uhr, Berlin
- Infoveranstaltung: „d-you“ – Die digitale Brieftasche für Deutschland kennenlernen | 4. November 2026, 14 bis 16 Uhr, online
- Infoveranstaltung zur Impf-Aktionswoche: Digitale Verwaltung von Impfungen | 10. November 2026, 14 bis 15.30 Uhr, online
- Kongress: Deutscher Pflegetag – #PflegeWirkt | 12. bis 13. November 2026, Berlin
- Broschüren-Vorstellung: Zukunft Wohnen – Gemeinschaftliche Modelle und aktuelle Herausforderungen | 24. November 2026, 15 bis 17 Uhr, online
- Konferenz: Wer durch’s Raster fällt – Wohlfahrt zwischen Anspruch und Realität | 24. November 2026, 10 bis 18 Uhr, Berlin
|
Veröffentlichungen / Medien
|
|
Ausschreibungen / Wettbewerbe
|
|
|
Das Bundeskabinett hat gestern eine 13-köpfige Pflegestrukturkommission einberufen, um Vorschläge für eine nachhaltige Pflegeversorgung zu erarbeiten. Die BAGSO begrüßt die Absicht der Bundesregierung, endlich eine Strukturreform anzugehen, warnt jedoch eindringlich vor unausgewogenen Scheinlösungen. „Eine nachhaltige Finanzierung der Pflegeversicherung kann nur durch eine stärkere Prävention von Pflegebedürftigkeit und eine gerechtere Lastenverteilung zwischen Betroffenen, Versicherten und öffentlicher Hand gelingen“, fordert BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner.
|
|
Die Debatte um die Wiedereinführung der Wehrpflicht hat durch die aktuelle sicherheitspolitische Lage neue Aktualität gewonnen. Welche Erwartungen oder Befürchtungen verbinden die unterschiedlichen Generationen mit einem möglichen Wehr- oder Gesellschaftsdienst? Im Rahmen eines Generationendialogs kamen über 120 junge und ältere Menschen am 12. Oktober 2026 in Berlin darüber ins Gespräch. Auch Bundestagsabgeordnete und Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien brachten sich in die Debatte ein. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, dem Alumni-Verein des bundesweiten Programms für Demokratiebildung „Jugend debattiert“ und der Bevollmächtigten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland statt.
|
|
Was bedeutet Generationengerechtigkeit, und wie lässt sie sich gemeinsam gestalten? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Vertreterinnen und Vertreter aus Kinder- und Jugendhilfe, Jugendverbänden und Seniorenorganisationen beim Fachtag „Generationengerechtigkeit ausbuchstabiert: Kinder- und Jugendhilfe und Seniorenorganisationen im Dialog“ am 13. Oktober 2026 in Berlin. Der Begriff der Generationengerechtigkeit wurde bei dem Fachtag in unterschiedlichen politischen und sozialen Themenfeldern vertieft und das Verbindende zwischen den Generationen herausgearbeitet. Veranstaltet wurde der Fachtag von den Organisationen des Hauses der Jugendarbeit und Jugendhilfe e.V. in Kooperation mit der BAGSO.
|
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Berlin hat die BAGSO die Preisträgerinnen und Preisträger des Karikaturen-Wettbewerbs für neue Altersbilder „Wer zuletzt lacht …“ geehrt. Ausgezeichnet wurden zwölf Karikaturen, die sich satirisch mit einseitigen Altersbildern und Formen von Altersdiskriminierung auseinandersetzen. Eine unabhängige Jury wählte die Gewinner-Karikaturen in vier Kategorien aus 560 Beiträgen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus. Es wurden Preisgelder im Gesamtwert von 30.000 Euro vergeben. Ziel des Wettbewerbs „Wer zuletzt lacht…“ ist es, die Vielfalt des Alters mit den Mitteln der Karikatur sichtbar zu machen.
Zur Pressemitteilung
Zu den Karikaturen
|
|
Der 1. Oktober 2026 stand an vielen Orten in Deutschland unter dem Motto „JA zum Alter“. Zum Internationalen Tag der älteren Menschen fanden bundesweit Veranstaltungen und Aktionen statt. Von Altötting bis an die Nordseeküste beteiligten sich zudem Organisationen und Einzelpersonen mit Botschaften und Fotos an der Hashtag-Aktion #JAzumAlter in den sozialen Medien. Viele Städte luden anlässlich des Weltaltentags zu gemeinsamen Aktivitäten ein, darunter Düsseldorf, Frankfurt und Erfurt. Vorab hat die BAGSO zur Beteiligung an der Mitmach-Aktion aufgerufen und über 13.000 Aktionspostkarten versendet, die in ganz Deutschland bei Veranstaltungen und für Foto-Botschaften zum Einsatz kamen.
|
|
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge hat den mit 10.000 Euro dotierten Cäcilia-Schwarz-Förderpreis in diesem Jahr zum zehnten Mal verliehen. Er wendet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die durch ihre Forschung zur Verbesserung der Lebensqualität und Teilhabe älterer Menschen beitragen. Zwei Gewinnerinnen teilen sich 2026 den Preis: Dr. Anna Brückner, BAGSO-Fachreferentin für Gesundheit und Pflege, widmet sich in ihrer Dissertation den Zusammenhängen von urbanen Gewässern und der Gesundheit älterer Menschen. Dr. Marlene Jänsch, Professorin für Soziale Arbeit an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, richtet in ihrer Arbeit den Blick auf die Gestaltung und Begleitung von Hilfebeziehungen.
|
|
Eine Auswertung von Daten des Deutschen Alterssurveys zeigt: Weniger als sechs Prozent der Menschen ab 65 leben in einer Wohnung, die weitgehend barrierefrei ist. Darauf weist das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) hin. Als Kriterien zogen die Forschenden einen stufenlosen Zugang zu Wohnung und Zimmern, den barrierefreien Zugang zum Badezimmer und eine bodengleiche Dusche heran. Bei der Bewertung des Wohnumfelds sieht es besser aus: Die große Mehrheit findet, dass ihr Viertel ausreichend Einkaufsmöglichkeiten, Ärztinnen und Ärzte und Apotheken hat und dass Bus und Bahn gut erreichbar sind.
|
|
Wie leben ältere Menschen in Nordrhein-Westfalen, und wie wird sich ihre Situation künftig entwickeln? Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat seinen dritten jährlichen Altenbericht veröffentlicht. Er basiert auf Daten des Statistischen Landesamts IT.NRW und beleuchtet unter anderem die demografische Entwicklung, die finanzielle Situation, die Erwerbsbeteiligung, die Pflegebedürftigkeit und die soziale Teilhabe älterer Menschen. Der Bericht zeigt Herausforderungen und Handlungsansätze für eine zukunftsorientierte Alterspolitik auf und dient der Landesregierung als Grundlage für entsprechende Maßnahmen. Auch aktives Altern, ehrenamtliches Engagement und die Unterstützung pflegender Angehöriger werden thematisiert.
|
|
Mit Kiel und Rosenheim sind nun 13 deutsche Kommunen Mitglied im Globalen Netzwerk altersfreundlicher Städte und Gemeinden der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Kiel hebt die Bedeutung der Quartiersplanung und der „Anlaufstellen Nachbarschaft“ hervor, die Informationen, Beratung und Unterstützung für ältere Menschen bieten. Auch Rosenheim betont wohnortnahe Beratung, passende Unterstützungsstrukturen und vielfältige Teilhabemöglichkeiten älterer Menschen. Die neuen Mitglieder hoffen, von internationalen Praxisbeispielen zu profitieren und sich am fachlichen Austausch zu beteiligen. Die Stadt Oldenburg, die 2026 dem Netzwerk beigetreten ist, nahm den Weltaltentag zum Anlass, das Zertifikat des Globalen Netzwerks feierlich entgegenzunehmen. Begleitend fand ein Workshop zur Einrichtung des Forums „Altersgerechtes Oldenburg“ statt, bei dem die BAGSO durch die Geschäftsstelle Internationale Altenpolitik vertreten war.
|
|
Der Bericht des UN-Generalsekretärs zur Umsetzung der UN-Dekade des Gesunden Alterns 2021-2030 zeigt, dass in allen vier Aktionsfeldern positive Entwicklungen zu verzeichnen sind. So berichten mittlerweile 112 Mitgliedstaaten, dass sie über rechtliche Vorkehrungen gegen Altersdiskriminierung verfügen. Die größte Lücke besteht bei der Verfügbarkeit repräsentativer Langzeitdaten zu den Lebenslagen älterer Menschen. Nur 44 Staaten geben an, über solche Daten zu verfügen. Der Bericht blickt außerdem auf die Aktivitäten internationaler Organisationen und erwähnt unter anderem die BAGSO-Veranstaltungsreihe „Eine engagierte Zivilgesellschaft als Motor für eine alternsfreundliche Gesellschaft: ein internationaler Austausch“.
|
|
AGE Platform Europe, das Europäische Behindertenforum und die Internationale Föderation für Menschenrechte haben Ende September gemeinsam Beschwerde gegen Belgien beim Europäischen Ausschuss für soziale Rechte eingereicht. Die Organisationen kritisieren, dass die zunehmende Digitalisierung öffentlicher und privater Dienstleistungen dort insbesondere für ältere Menschen und für andere vulnerable Gruppen Zugangshürden schafft. Sie fordern, dass der Zugang zu wichtigen Dienstleistungen weiterhin auch persönlich, telefonisch oder postalisch möglich sein muss. Ein Erfolg der Beschwerde könnte strukturelle Veränderungen in Belgien bewirken und einen wichtigen Präzedenzfall für die gesamte EU schaffen.
|
|
Retina Live ist ein Dialog-Format zwischen Forschung und Patienten zum Thema Sehverlust. In der nächsten Ausgabe stellt das Studienteam der Augenklinik des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums Neubrandenburg eine aktuelle Studie zu Geographischer Atrophie vor. Untersucht wird eine Behandlung mit Augentropfen und die Frage, ob diese das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen kann. Bislang gibt es in Europa keine zugelassene Therapie. Bei der Erkrankung gehen nach und nach wichtige Sehzellen der Netzhaut verloren. Betroffene und Angehörige können sich kostenlos über die Studie informieren und ihre Fragen direkt an das Studienteam stellen.
|
|
Wie lässt sich ein selbstbestimmtes, aktives und sozial eingebundenes Leben im Alter gestalten? Unter dem Motto „Alter besser machen“ veranstaltet das Hessisches Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege vom 26. bis 30. Oktober 2026 dazu eine Aktionswoche. In Online- und Präsenzveranstaltungen geht es an fünf Tagen unter anderem um gesunde Ernährung, Bewegung, rechtliche Vorsorge, Wohnen und digitale Hilfen. Die Angebote vermitteln Wissen, geben praktische Anregungen und fördern den Austausch und die Vernetzung. Ziel ist es, das Älterwerden als gewinnbringende Lebensphase herauszustellen. Die BAGSO ist mit einem Vortrag zum Thema Bildung im Alter vertreten. Die Teilnahme an den einzelnen Veranstaltungen ist kostenfrei.
|
Das BAGSO-Projekt DigitalPakt Alter geht auf seiner Fachtagung den Fragen nach, wie ältere Menschen digitale Mobilitätsangebote selbstbestimmt und sicher nutzen können, welche Chancen Apps und digitale Dienste für mehr Teilhabe bieten und welche Unterstützung es vor Ort braucht. Die Teilnehmenden werfen einen Blick auf aktuelle Entwicklungen, innovative Praxisbeispiele und bestehende Unterstützungsangebote für ältere Menschen im Bereich der digitalen Mobilität. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist bis zum 21. Oktober 2026 möglich. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit UBER Deutschland statt.
Mehr Informationen
Zur Anmeldung
|
|
„d-you“ ist die deutsche Version einer digitalen Brieftasche, die alle EU-Länder einführen. Wie funktioniert sie? Und wie verständlich und alltagstauglich ist sie für ältere Menschen? Darum geht es in der Veranstaltung des Projekts DigitalPakt Alter in Theorie und Praxis. Nach einer Einführung mit Infos über die App probieren die Teilnehmenden „d-you“ gemeinsam aus. Dabei ist ihre Einschätzung gefragt: Welche Schritte sind verständlich? Wo könnten Hürden entstehen? Außerdem können die Teilnehmenden sich mit dem Team austauschen, das die Bundes-App entwickelt, und offene Fragen klären. Die Teilnahme ist kostenlos.
|
Wie behalte ich meinen Impfstatus digital im Blick? Und wie können Arztpraxen bei der Impf-Erinnerung digital unterstützen? Um diese Fragen geht es in der Veranstaltung vom Projekt „Impfen als Vorsorge für ein gesundes Älterwerden" der BAGSO Service Gesellschaft. Ein Facharzt für Allgemeinmedizin wird über seine Erfahrungen mit Apps berichten und darüber, wie Praxen sich einbeziehen lassen. Im Anschluss können Teilnehmende Fragen stellen und Erfahrungen austauschen. Anlass für die Veranstaltung ist die bundesweite Impf-Aktionswoche des Bundesgesundheitsministeriums vom 9. bis zum 15. November.
Mehr Informationen
Zur Anmeldung
|
|
Unter welchen Rahmenbedingungen kann Pflege ihre Wirkung entfalten – für Patientinnen, Patienten, Angehörige, Organisationen und das gesamte Gesundheitssystem? Der Deutsche Pflegetag 2026 versteht Pflege als gestaltende Kraft, die Versorgung nicht nur sicherstellt, sondern aktiv weiterentwickelt und transformiert. Dieses Jahr erstmals Teil des Kongresses sind der Zukunfts-Gipfel Digitale Pflege und der Care Culture Congress (CCC). Das umfangreiche Programm aus Vorträgen, Diskussionen, Workshops und Abendveranstaltungen steht online zu Verfügung. Reguläre Tickets kosten 195 Euro.
|
|
Das Forum Gemeinschaftliches Wohnen stellt in dieser Veranstaltung die Broschüre „Zukunft Wohnen – Gemeinschaftliche Modelle und aktuelle Herausforderungen“ vor. Nach einem Einführungsvortrag können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in sechs virtuellen Räumen zu einzelnen Themen informieren und mit den Autorinnen und Autoren sprechen. Die Themen sind unter anderem: neue Wohnungsgemeinnützigkeit, die Potenziale kirchlicher Liegenschaften sowie inklusive Wohngemeinschaften, Hausgemeinschaften und Quartiere. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 23. November möglich.
|
|
Jede dritte Person in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Die Strukturen der Wohlfahrtspflege sind aber noch nicht auf diese Realität ausgerichtet. Als Folgen entstehen Versorgungslücken und bleiben Zugänge ungleich verteilt. Der Kooperationsverbund für Vielfalt und Zusammenhalt lädt ein, auf seiner Konferenz zu erkunden, welche Potenziale eine engere Zusammenarbeit zwischen migrantischen Organisationen und etablierten Trägern für alle Menschen in Deutschland bereithält. Die Teilnehmenden erwarten eine Panel-Diskussion und fünf Workshops zu den Schwerpunkten Altenhilfe, Gesundheitsberatung, Migration und Migrationsberatung, Kinder und Jugend sowie Engagement. Die Anmeldung ist bis zum 9. November möglich.
|
|
Die Oktober-Ausgabe der Zeitschrift „Weiterbildung“ beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Bedeutung und der Vielfalt des Lernens im Alter. Zwei Expertinnen und Experten aus der BAGSO haben dafür Beiträge verfasst: Christina Münk, Referentin im Projekt Servicestelle „Bildung und Lernen im Alter“, und Simon Konermann, Fachreferent für Digitalisierung und Bildung, schreiben über die notwendigen Rahmenbedingungen für Bildung im Alter. Christina Münk beschreibt in einem weiteren Artikel, wie Lernen im Alter funktioniert und wie Angebote für Ältere zielgruppengerecht gestaltet werden können. Die Digitalausgabe der Zeitschrift kostet 29 Euro, die gedruckte Ausgabe 32 Euro.
|
|
Wie gut sind Deutschlands Regionen für die Zukunft gerüstet? Erstmals seit 2019 haben das Berlin-Institut und die Wüstenrot Stiftung Deutschlands 400 Kreise und kreisfreien Städte untersucht. Die Studie zeigt, wie unterschiedlich Deutschlands Regionen für den demografischen Wandel aufgestellt sind, und welche Entwicklungen sie bis 2045 erwarten dürften. Sie macht regionale Stärken und Herausforderungen sichtbar und liefert damit eine Grundlage, um Infrastruktur und Daseinsvorsorge an die jeweiligen Bedingungen vor Ort anzupassen. Die Studie kann kostenlos heruntergeladen werden. Zur Studie gibt es auch ein Online-Tool. Es präsentiert anschaulich Daten, Ergebnisse und regionale Prognosen.
|
|
Wer auch im Alter möglichst lange selbstständig bleiben möchte, braucht Bewegung. Das gilt umso mehr, wenn man nach einer Erkrankung wieder auf die Beine kommen will. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zeigt in seiner Broschüre „Sie mögen es gern gemütlich? Da sind Sie nicht allein!“, wie es gelingen kann, im Alter in Bewegung zu bleiben, und warum das wichtig ist. Die Broschüre kann kostenlos heruntergeladen werden und eignet sich unter anderem dazu, auf schwer erreichbare Zielgruppen mit verständlichen und verlässlichen Gesundheitsinformationen zuzugehen.
|
|
„Zusammen digital“ ist ein bayernweites Angebot für Menschen, die Unterstützung in der digitalen Welt brauchen. Diese können Fragen zur Nutzung von Computern, Tablets oder Smartphones stellen. Die Eins-zu-eins-Beratung findet an „Zusammen digital“-Theken statt. Landkreise, Kommunen und öffentliche Einrichtungen in Bayern können sich um eine Förderung für den Aufbau einer solchen Theke bewerben. Bewerbungsschluss ist der 20. November 2026. Das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Digitales gefördert.
|
|
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen stellt 2027 wieder eine Million Euro für Aktivitäten zur Verfügung, die sich vielfältig für die europäische Idee einsetzen, den Europagedanken in der Zivilgesellschaft stärken und Wissen über Europa und die Europäische Union vermitteln. Die Europa-Schecks unterstützen Projekte, die Europa inhaltlich in den Mittelpunkt stellen und kreative Wege finden, die europäische Idee an diverse Zielgruppen vermitteln – zum Beispiel an ältere Menschen. Die erste Bewerbungsfrist ist der 1. Dezember 2026.
|
|
|