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Newsletter 17 | 1.10.2026
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Informationen aus der BAGSO und ihren Mitgliedsverbänden
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Aus Politik und Gesellschaft
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Veranstaltungen
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- Veranstaltungsreihe für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren: Digitale Gesundheitswelt | 12. Oktober bis 16. November 2026, jeweils montags 14 bis 16 Uhr, online
- Fachveranstaltung: Ernährung im Alter – gemeinsam gegen Mangelernährung | 12. Oktober 2026, 9 bis 12 Uhr, online
- Fachgespräch: Kommunale Altenhilfe in NRW weiterdenken – Impulse aus dem Lagebild zur Umsetzung des § 71 SGB XII | 13. Oktober 2026, 10 bis 11.30 Uhr, online
- Saarländischer Landesseniorentag: Länger leben zu Hause – Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Altenhilfe | 21. Oktober 2026, 10 bis 15 Uhr, Saarbrücken
- Workshop: Engagementförderung als kommunale Gestaltungsaufgabe | 28. Oktober 2026, 10 bis 15.30 Uhr, Dortmund
- Fachkongress: Vor Ort, online, gemeinsam – Mit Pat*innenschaften für Engagement, Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe | 3. November 2026, 9 bis 17.30 Uhr, Berlin
- Jubiläumsfeier: Alter(n) neu denken und soziale Innovationen vorantreiben | 3. November 2026, 10.15 bis 15.30 Uhr, Hannover
- Auftaktveranstaltung: Kompetenz- und Netzwerkstelle Generationendialog | 12. November 2026, 14 bis 19 Uhr, Berlin
- Fachtagung: Bildungsengagement in kommunalen Räumen | 12. November 2026, 9.30 bis 16.30 Uhr, Leipzig
- Symposium: Babyboomer ante portas – Leben, Wohnen und Pflege im Alter, alternative Wohnformen, 13. November 2026, 9.30 bis 15.30 Uhr, Dortmund
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Fortbildungen
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Veröffentlichungen / Medien
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Ausschreibungen / Wettbewerbe
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Verschiedenes
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Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann hat die Einberufung einer Strukturkommission Pflege für die kommende Woche angekündigt. Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen fordert, Betroffenen- und Fachverbände an der Kommission zu beteiligen. Ihre Erfahrungen und Bedarfe müssen im Reformprozess berücksichtigt werden. Die BAGSO ruft die Bundesregierung zudem auf, in der Strukturkommission endlich die drängenden Probleme in der Pflege anzugehen. Notwendig ist eine grundlegende Reform des Versorgungssystems, die auch die Rolle der Kommunen stärkt. Ihnen muss die Steuerungs- und Gestaltungsverantwortung für bedarfsgerechte Pflegestrukturen vor Ort übertragen werden.
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Zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober 2026 fordert die BAGSO Bund und Länder auf, Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor extremer Hitze zu ergreifen. In diesem Sommer sind deutschlandweit mehr als 16.000 Menschen an den Folgen der Hitze gestorben. Die große Mehrzahl der Sterbefälle betrifft Menschen ab 65 Jahren. Die BAGSO vermisst eine Reaktion aus der Politik auf diese erschreckend hohen Zahlen hitzebedingter Todesfälle. Sie fordert Bund und Länder auf, mit hoher Dringlichkeit den Schutz der Bevölkerung und besonders gefährdeter Menschen vor Hitze zu verbessern. BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner betont: „Wenn Bund und Länder jetzt nicht handeln, besteht die Gefahr, dass kommende Hitzewellen wieder sehr viele Menschenleben fordern.“
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An vielen Orten in Deutschland stellen ältere und jüngere Menschen den 1. Oktober 2026 unter das Motto „JA zum Alter“. Zum Weltaltentag sind bundesweit Veranstaltungen, eine Hashtag-Kampagne in den Sozialen Medien sowie Straßenkreide- und Seifenblasen-Aktionen im öffentlichen Raum geplant. Mit dem Aktionstag „JA zum Alter“ soll das Thema Älterwerden stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein gerückt und eine positive Haltung gegenüber dem Alter gefördert werden. Der Weltaltentag setzt damit ein Zeichen für eine alternsfreundliche Gesellschaft und für einen differenzierten Blick auf das Alter. Der Internationale Tag der älteren Menschen (Weltaltentag) wurde im Jahr 1990 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen.
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Die Förderung für barrierereduzierende Umbauten im Wohnungsbestand muss verlässlich gesichert werden. Das fordert die BAGSO gemeinsam mit sieben weiteren Verbänden in einem gemeinsamen Schreiben an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag. Anlass ist das vorzeitig ausgeschöpfte Budget des KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen – Barrierereduzierung“. Die für 2026 vorgesehenen 50 Millionen Euro waren bereits am 30. Juli vollständig abgerufen. Dies zeigt, dass der Bedarf deutlich über dem bisherigen Fördervolumen liegt. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, mehr Menschen ein selbstbestimmtes Wohnen im vertrauten Umfeld zu ermöglichen.
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Bildung und Lernen im Alter sind Voraussetzung für Selbstbestimmung, Lebensqualität und soziale Teilhabe. Wie alle älteren Menschen mit Angeboten erreicht werden können und welche Rahmenbedingungen dazu notwendig sind, waren Themen des gemeinsamen Workshops der Zehnten Altersberichtskommission und der BAGSO am 21. September in Frankfurt. Im Gespräch mit den Mitgliedern der Kommission brachten rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Seniorenorganisationen praktische Erfahrungen und Expertisen aus der Zivilgesellschaft ein. Der Workshop war eine von mehreren Dialogveranstaltungen der Altersberichtskommission, aus denen sie Impulse für die weitere Erarbeitung des Berichts aufnimmt.
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Wie kann Künstliche Intelligenz dazu beitragen, ein möglichst gesundes und selbstbestimmtes Altern zu unterstützen? Mit dieser Frage beschäftigte sich das 5. Werkstattgespräch der Initiative „Partner der BAGSO“ am 28. September 2026 in Bonn. Die BAGSO will mit der Partner-Initiative ihren Austausch mit Unternehmen und der Forschung stärken. Das Werkstattgespräch wurde eröffnet mit einem wissenschaftlichen Impuls von Prof. Dr. Christiane Woopen, Direktorin des Center for Life Ethics der Universität Bonn und ehemalige Vorsitzende des Deutschen sowie des Europäischen Ethikrats. Die Initiative „Partner der BAGSO“ wurde 2022 vom BAGSO-Förderverein ins Leben gerufen. Die Partnerunternehmen sind aktuell AstraZeneca, Novartis Deutschland, Pfizer Pharma und Sanofi-Aventis Deutschland.
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Im Mittelpunkt des Karikaturen-Wettbewerbs der BAGSO steht die satirische Auseinandersetzung mit einseitigen Altersbildern und Formen von Altersdiskriminierung. Ziel ist es, die Vielfalt des Älterwerdens sichtbar zu machen. 198 Künstlerinnen und Künstler zwischen 8 und 88 Jahren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben mehr als 560 Beiträge eingereicht. 12 Karikaturen werden ausgezeichnet. Die öffentliche Preisverleihung mit musikalischem Rahmenprogramm findet am 8. Oktober 2026 zwischen 16 und 18 Uhr in Berlin statt. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Der Karikaturen-Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert.
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Menschen in der zweiten Lebenshälfte nutzen weiterhin Möglichkeiten zur Weiterbildung, beruflich und in ihrer Freizeit. Darauf weist das Deutsche Zentrum für Altersfragen anlässlich der Veröffentlichung des OECD-Bildungsberichts hin. Demnach bildet sich fast jede fünfte Person im Alter von 76 oder älter in ihrer Freizeit fort. Der Deutsche Alterssurvey zeige darüber hinaus, dass die Teilnahme an Kursen oder Vorträgen das ehrenamtliche Engagement fördern könne. Bildungsangebote sollten daher Menschen unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlicher Bildungsbiografie ansprechen. Das BAGSO-Projekt Servicestelle „Bildung und Lernen im Alter“ bietet Engagierten dazu Tipps und Fachwissen an.
Zur Pressemitteilung
Zur Internetseite der Servicestelle
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Seriöse Gesundheitsinformationen finden, Arzttermine online buchen, digitale Unterstützung in Notfällen finden oder mit der elektronischen Patientenakte (ePA) umgehen: Digitale Gesundheitsangebote gehören zunehmend zum Alltag, werfen aber gerade bei älteren Menschen häufig Fragen auf. Eine Online-Veranstaltungsreihe rund um die digitale Gesundheitswelt bietet praxisnahes Wissen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die ältere Menschen im digitalen Alltag begleiten und ihr Wissen weitergeben. Das BAGSO-Projekt Digital+Vital führt diese Reihe gemeinsam mit der Fachstelle Senioren der Stadt Osnabrück und dem Fachbereich Senioren der Stadt Hannover durch. Eine Anmeldung ist notwendig, die Plätze sind begrenzt.
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Mangelernährung kann sich im höheren Lebensalter schleichend entwickeln und dabei Gesundheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität älterer Menschen beeinträchtigen. Es ist wichtig, die Anzeichen frühzeitig zu bemerken und geeignete Maßnahmen zur Prävention zu kennen. Die Veranstaltung bietet zwei Fachvorträge: „Mangelernährung im Alter – kompakt“ und „Proteinstoffwechsel im Alter“. Zwischen den Vorträgen und im Anschluss daran besteht jeweils die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den Referierenden in den Austausch zu gehen. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldeschluss ist der 7. Oktober 2026.
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Was lässt sich aus dem bundesweiten Lagebild zur Umsetzung der kommunalen Altenhilfe und Pflegeplanung für Nordrhein-Westfalen lernen? Das im April 2026 veröffentlichte „Lagebild zur Umsetzung des § 71 SGB XII“ des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge liefert erstmals eine Bestandsaufnahme von Angeboten der Altenhilfe, Senioren- und Pflegeplanung sowie Beratungsstrukturen. Ein Länderprofil gibt Einblick in die Situation in NRW. Diese wird auf der Veranstaltung vorgestellt. Danach können die Teilnehmenden darüber diskutieren, was die Ergebnisse für die kommunale Praxis bedeuten. Das Fachgespräch des Forums Seniorenarbeit NRW richtet sich an Akteurinnen und Akteure in Kommunen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist notwendig.
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Künstliche Intelligenz verändert den Alltag älterer Menschen. Die Möglichkeiten sind vielfältig – von Texte schreiben lassen bis Pflege organisieren. Beim diesjährigen saarländischen Landesseniorentag steht deshalb die Frage im Mittelpunkt, wie KI und die Gestaltung des Sozialraums sich gewinnbringend verbinden lassen, um so lange wie möglich selbstbestimmt zu Hause zu leben. Der Landesseniorenrat lädt Interessierte aus Praxis und Ehrenamt ein, sich dazu auszutauschen. Norbert Theobald, Mitglied des BAGSO-Vorstands, hält einen Vortrag zum Thema „Altenhilfe nach § 71 SGB XII – wie geht das und warum?“.
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Welche Bedingungen brauchen Menschen, damit sie sich engagieren? Wie kann Engagement sichtbar gemacht und wertgeschätzt werden? Wie arbeiten Kommunen, Freiwilligenagenturen, Wohlfahrtspflege und Vereine erfolgreich zusammen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Workshop des Forums Seniorenarbeit NRW. Er nimmt dabei auch das freiwillige Engagement im Bereich der Pflege in den Blick. Der Workshop richtet sich an kommunale Entscheidungsträgerinnen und -träger, Fachkräfte und an weitere Akteurinnen und Akteure, die kommunale Engagementstrukturen gestalten wollen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist notwendig.
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Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) rückt in seinem 11. Fachkongress im Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ die Rolle von Patenschaften in den Mittelpunkt. Es geht unter anderem darum, welche Kooperationen, Förderstrukturen und Rahmenbedingungen erforderlich sind, damit Patenschaften auch in Zukunft ihre Wirkung entfalten können, und wie bestehende Netzwerke erhalten und gestärkt werden können. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung notwendig.
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Auf der Feier zum 20. Geburtstag der Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA) können sich Teilnehmende von Vorträgen und einer Ausstellung inspirieren lassen, Zukunftsideen entwickeln und sich vernetzen. Themen sind die Digitalisierung des Alltags älter Menschen, die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf und das Potenzial von Menschen nach dem Berufsleben. Wer gezielt Kontakte knüpfen will, kann beim Matchmaking-Format mitmachen: Während der Veranstaltung können Interessierte über eine Online-Plattform Treffen mit Personen vereinbaren, die für sie spannend sind. Die Veranstaltung richtet sich an Netzwerkpartner sowie an Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Kommunen.
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Die neue bundesweite Kompetenz- und Netzwerkstelle Generationendialog (KUNG) möchte den Austausch zwischen den Generationen stärken, Wissen bündeln, bestehende Aktivitäten vernetzen und neue Räume für Dialog, Beteiligung und gemeinsames Handeln schaffen. Sie will dazu beitragen, die Zukunft generationengerecht zu gestalten, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und die Demokratie über Generationen hinweg zukunftsfähig zu machen. Wer Lust hat, ins Gespräch zu kommen und mehr zu erfahren, kann an der Auftaktveranstaltung teilnehmen. KUNG ist bei der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e.V. (GVG) angesiedelt und gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ).
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Bildung für Menschen in jedem Alter ist Grundlage für eine zukunftsfähige Gesellschaft, für Teilhabe und Zusammenhalt. In den Kommunen wird das konkret: Hier haben Politik und Verwaltung, Bildungseinrichtungen, Wissenschaft, Unternehmen und Vereine unterschiedliche Verantwortung und Möglichkeiten, zu Bildung beizutragen. Die Fachtagung des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) diskutiert in Podiumsgesprächen und Workshops, wie Bildung so gestaltet werden kann, dass die Gesellschaft gestärkt wird, und wie die Bürgerinnen und Bürger dabei einbezogen werden können. Eine Anmeldung ist bis zum 26. Oktober möglich.
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Schon heute ist ein Viertel der Deutschen 60 Jahre oder älter, und die sogenannten Babyboomer werden diese Zahl weiter in die Höhe treiben. Irgendwann wird auch diese Generation Unterstützung im Alltag benötigen. Um sich frühzeitig darauf vorzubereiten, veranstalten die Städtischen Seniorenheime Dortmund (SHDO) und die Agentur für Wohnkonzepte aus Köln ein gemeinsames Symposium. Expertinnen und Experten stellen Ideen und Projekte für das Leben und Wohnen im Alter vor und diskutieren sie mit dem Publikum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 4. November 2026 per E-Mail möglich: sekretariat@shdo.de.
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Digitale Angebote sind heute selbstverständlich – doch nicht für alle gleichermaßen zugänglich. Ob Online-Banking, Terminvereinbarungen oder soziale Netzwerke: Viele Menschen stoßen auf sprachliche, technische oder gestalterische Barrieren. Besonders betroffen sind Menschen mit Lern- oder Leseschwierigkeiten, ältere Menschen, Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen oder Personen mit wenig digitaler Erfahrung. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, bietet das Projekt Digital-Kompass Qualifizierungen zum Thema „Einfache Sprache“ an. Eingeladen sind alle, die digitale Themen weitergeben möchten und ihre Organisation als Digital-Kompass-Standort weiterentwickeln möchten. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist notwendig.
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Das Angebot des Violence Prevention Networks richtet sich an Menschen ab 60, die sich gegen Falschinformationen, Hassrede und Verschwörungserzählungen im digitalen Raum engagieren und die Demokratie stärken wollen. In der Schulung erfahren sie mehr über Trends in der digitalen Öffentlichkeit, sie lernen, Online-Medien und Künstliche Intelligenz sinnvoll zu nutzen – und auch zu hinterfragen – und bilden sich in Methoden der digitalen politischen Bildung und der Kommunikation fort. Ergänzt wird die Schulung durch Informationen via Messenger und Austauschtreffen. Der nächste Kurs findet am 17., 19., 24. und 26. November statt. Weitere Kurse sind für 2027 geplant. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Woran können pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen gute professionelle Beratung erkennen? Der aktualisierte Kurzratgeber des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) zeigt, welche Themen und Ziele gute Beratung haben kann und wie sie ablaufen sollte. Zudem benennt der Ratgeber zehn konkrete Merkmale guter Beratung zur Pflege. Der Kurzratgeber steht als PDF-Datei zum Download zu Verfügung.
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Mit zunehmendem Alter steigt das Sturzrisiko: Fast jeder Vierte über 65 Jahren stürzt innerhalb eines Jahres mindestens einmal. Bei 13 Prozent sind es sogar mehr als zwei Stürze. Die Folgen können schwer sein und die Selbstständigkeit im Alltag einschränken. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat zwei Broschüren zum Thema aktualisiert und neu aufgelegt: „Gleichgewicht und Kraft – Einführung in die Sturzprävention“ zeigt, wo im Alltag typische Stolperfallen lauern und wie sie sich beseitigen lassen und gibt Tipps zu Hilfsmitteln, Hausnotrufsystemen und digitalen Helfern im Alltag. Die Broschüre „Gleichgewicht und Kraft – Praktische Übungen zur Sturzprävention“ enthält ein einfaches Trainingsprogramm mit Bildern und verständlichen Erklärungen. Die Broschüren stehen zum Download zu Verfügung.
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Die angebotene Rezeptbox der Deutschen Gesellschaft für Ernährung – Sektion Hessen enthält 31 traditionelle hessische Rezepte, die speziell für den Nährstoffbedarf von Seniorinnen und Senioren optimiert wurden. Dadurch eignen sich die Rezepte besonders gut für pflegende Angehörige, Haushaltshilfen sowie für Seniorinnen und Senioren, die sich eine einfache und verständliche Unterstützung beim Kochen wünschen. Außerdem bietet die Box hilfreiche Informationen rund um eine ausgewogene Ernährung im Alter.
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Zu spät? Von wegen: Persönliche Erfolgsstorys im Rentenalter. Den Trainerschein machen, ein Hobby beginnen oder noch einmal auf Reisen gehen: Schon in kleinen Wagnissen und Veränderungen liegt eine große Kraft.
Ich geh dann mal los: Wandern auf traditionellen Wallfahrtsrouten wird immer beliebter. Die Autorin hat es ausprobiert und ist den portugiesischen Jakobsweg gegangen – eine Pilgerreise auf dem Jakobsweg von Porto nach Santiago de Compostela.
Streetwork in Sendling, Hilfe vor Ort: Die Sozialarbeiterin Anna Kunkel arbeitet auf der Straße und spricht als „Streetworkerin“ ältere Menschen an; sie hat ein offenes Ohr für deren Sorgen – ob Einsamkeit oder knappe Rente.
Gestörtes Essverhalten – Was steckt dahinter? Strenge Diäten, heimliches Essen oder unerklärliche Gewichtsschwankungen – wer davon im fortgeschrittenen Alter betroffen ist, schleppt das Problem oft schon lange mit sich herum. Doch für Hilfe ist es nie zu spät.
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Der Deutsche Jugendfilmpreis wurde neu konzipiert: An die Stelle des Deutschen Generationenfilmpreises tritt die Themenkategorie „Generations“, für die sich Filmschaffende jeden Alters bewerben können. Im Mittelpunkt stehen der Dialog zwischen Jung und Alt und das Miteinander über Altersgrenzen hinweg. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) vergibt in der Kategorie „Generations“ einen Hauptpreis im Wert von 1.000 Euro und zwei weitere Preise im Wert von je 500 Euro. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2027.
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Ob man sich einen Lernwunsch erfüllt, hängt oft nicht nur von der eigenen Motivation ab, sondern beispielsweise auch vom Einkommen, von der Mobilität oder davon, ob passende Angebote vorhanden sind. Das BAGSO-Projekt Servicestelle „Bildung und Lernen im Alter“ möchte mit einer Umfrage herausfinden, was ältere Menschen davon abhalten kann, etwas Neues zu lernen. Die Antworten sollen Bildungsanbieter dabei unterstützen, Angebote für Ältere noch zielgruppengerechter zu gestalten. Zudem sollen die Ergebnisse der Umfrage genutzt werden, um politischen Akteurinnen und Akteuren deutlich zu machen, welche Rahmenbedingungen für Bildung im Alter nötig sind. Die Teilnahme an der Umfrage ist anonym und dauert nur wenige Minuten.
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Anlässlich der Woche des Sehens (8. bis 15. Oktober 2026) hat der Verein PRO RETINA Deutschland e. V. eine Postkarte entwickelt, mit deren Hilfe Menschen mit Sehbeeinträchtigung Alltagshindernisse melden können. PRO RETINA wertet die Rückmeldungen aus und nimmt sich der Hürden und Hindernisse an. Betroffene und alle, die zum Abbau von Barrieren beitragen wollen, können die Postkarten kostenlos bei PRO RETINA Deutschland bestellen, selbst nutzen oder weiter verteilen.
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Die Universität Heidelberg untersucht in einer Studie, ob Menschen KI-Chatbots bei psychischen Belastungen und im Zusammenhang mit Psychotherapie nutzen, welche Erfahrungen sie machen und wie sie die Nutzung bewerten. Teilnehmen können alle Erwachsenen, ob mit oder ohne Erfahrungen mit Psychotherapie. Interessant sind für die Forschenden auch Teilnehmende, die KI-Chatbots bislang nicht kennen oder bewusst nicht nutzen. Die Online-Befragung dauert etwa fünf Minuten.
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