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Newsletter 16 | 17.09.2026
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Informationen aus der BAGSO und ihren Mitgliedsverbänden
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Aus Politik und Gesellschaft
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Internationales
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Veranstaltungen
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- Veranstaltungsreihe für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren: Digitale Gesundheitswelt | 12. Oktober bis 16. November 2026, jeweils montags 14 bis 16 Uhr
- Wohnprojektetag NRW: Vielfalt in gemeinschaftlichen Wohnprojekten | 19. September 2026, 10 bis 16 Uhr, Gelsenkirchen
- Selbstbestimmung – Recht und Ethik am Ende des Lebens | 22. September 2026, 17 bis 20 Uhr, Berlin und online
- PRO RETINA-Patientensymposium: Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) | 24. September 2026, 12.30 bis 14 Uhr, Berlin
- Seminar: Wenn Essen schwerfällt – Mundgesundheit im Alter | 24. September 2026, 10 bis 12 Uhr, online
- Fachtag: Im Alter gut verbunden – Wohnen, Mobilität und Nachbarschaft im Quartier | 29. September 2026, 9.30 bis 14.30 Uhr, online
- Seminar: Todeswunsch im Alter | 29. September 2026, 17 bis 19 Uhr, Heidelberg und online
- Fachtag: Digital in der Seniorenarbeit – KI-Kompetenzen vermitteln | 1. Oktober 2026, 9.30 bis 15 Uhr, online
- Seminar: Essen auf Rädern – die Qual der Wahl | 1. Oktober 2026, 18 bis 19 Uhr, online
- Jubiläumsfachtag: Alter(n) in Zukunft – Herausforderungen, Chancen, Utopien | 6. November 2026, 13 bis 16.30 Uhr, Benediktbeuern
- Jahrestagung Geragogik: Beitragsvorschläge einreichen bis zum 15. Oktober 2026
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Veröffentlichungen / Medien
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Verschiedenes
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Menschen mit Demenz müssen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können. Das fordert die BAGSO in ihrer Stellungnahme "Gesellschaftliche Teilhabe und gute Versorgung von Menschen mit Demenz in den Fokus nehmen", die sie anlässlich des am 21. September stattfindenden Welt-Alzheimertags veröffentlicht hat. Darin begrüßt die BAGSO, dass die Nationale Demenzstrategie fortgeführt werden soll und formuliert Anforderungen, wie das Leben von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen konkret verbessert werden kann – unter anderem mit tragfähigen lokalen Netzwerken, gut zugänglichen Beratungs- und Unterstützungsangeboten und echten Beteiligungsmöglichkeiten.
Zur Pressemitteilung
Zur Stellungnahme
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Mit der Woche der Demenz und dem Welt-Alzheimertag am 21. September rückt das Thema Demenz in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit. Unter dem Motto „Demenz – (K)eine Frage des Alters!“ finden deutschlandweit zahlreiche Aktivitäten statt, die zeigen, dass Demenz uns alle betrifft. Die BAGSO-Netzwerkstelle „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ stellt in ihrem Sonder-Newsletter eine Auswahl an Veranstaltungen von lokal engagierten Demenznetzwerken vor. Von kulinarischen Erlebnissen über Konzerte, Puppentheater bis hin zum Discoabend: Die Woche der Demenz bietet jede Menge Impulse für jede Generation.
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Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann hat eine Pflegekommission angekündigt, die Vorschläge für eine strukturelle Pflegereform erarbeiten soll. Die BAGSO begrüßt, dass die Bundesregierung damit die Notwendigkeit einer grundlegenden Reform des Pflegesystems anerkennt. Zahlreiche Verbände, darunter auch die BAGSO, fordern diese bereits seit langem. Kritisch sieht die BAGSO hingegen die bisherige Ausgestaltung des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG), das sich derzeit im Gesetzgebungsverfahren befindet und massive Leistungskürzungen vorsieht. Die BAGSO appelliert an die Bundesregierung, die Gesamtbelastung Pflegebedürftiger und ihrer pflegenden Angehörigen zu reduzieren.
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Zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober lädt die BAGSO dazu ein, aktiv zu werden und das Thema Älterwerden stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken. Unter dem Motto „JA zum Alter“ beteiligen sich viele Organisationen, Kommunen, Vereine, Initiativen und engagierte Einzelpersonen mit eigenen Ideen und Veranstaltungen vor Ort. Interessierte können zudem mit Straßenkreide-Botschaften zum Aktionstag beitragen und an der Hashtag-Aktion in den sozialen Medien teilnehmen. Am 1. Oktober sind darüber hinaus alle dazu eingeladen, um 12 Uhr Seifenblasen steigen zu lassen und ein gemeinsames Zeichen für die Vielfalt des Alters zu setzen. Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit, wie Logos und Postkarten, stellt die BAGSO kostenlos zur Verfügung.
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Kommunen erhalten mehr Zeit für ihre Bewerbung, die Anträge können noch bis zum 16. Oktober eingereicht werden. Im Rahmen des ergänzenden Förderprogramms 2027 werden bundesweit 30 Kommunen mit jeweils bis zu 5.000 Euro unterstützt. Das Förderprogramm richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Kommunen, die ihre lokalen Strukturen zur digitalen Teilhabe älterer Menschen weiterentwickeln möchten. Ein besonderer Aufruf gilt Kommunen in den ostdeutschen Bundesländern, sich am Programm zu beteiligen. Außerdem bietet das Team zwei weitere Online-Fragerunden am 1. und 8. Oktober 2026 an.
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Die Herbstakademie des BAGSO-Kompetenznetzwerks KI & Alter (KoKIA) lädt ein, KI-Anwendungen und Forschungsprojekte kennenzulernen und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die dahinterstehen. Unternehmen wie Google oder die Deutsche Presse-Agentur (dpa), Forschungseinrichtungen und Entwicklerinnen und Entwickler stellen ihre Arbeit vor. Themen sind unter anderem KI-gestützte Recherche und Gesundheitsanwendungen. Die Perspektiven und Erfahrungen der Teilnehmenden sind dabei ausdrücklich gefragt: Sie können mitdiskutieren über altersgerechte KI-Anwendungen, Chancen und Herausforderungen sowie Beteiligungsmöglichkeiten bei der Entwicklung von KI-Anwendungen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Im Mittelpunkt des Karikaturen-Wettbewerbs „Wer zuletzt lacht…“ der BAGSO steht die satirische Auseinandersetzung mit einseitigen Altersbildern und Formen von Altersdiskriminierung. Ziel ist es, die Vielfalt des Älterwerdens sichtbar zu machen. 198 Künstlerinnen und Künstler zwischen 8 und 88 Jahren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben mehr als 560 Beiträge eingereicht. 12 Karikaturen werden ausgezeichnet. Die öffentliche Preisverleihung mit musikalischem Rahmenprogramm findet am 8. Oktober 2026 zwischen 16 und 18 Uhr in Berlin statt. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung bis zum 25. September 2026 möglich. Der Karikaturen-Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert.
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Rheinland-Pfalz setzt ein Zeichen für die Versorgung älterer Menschen und für ein selbstbestimmtes Leben in vertrauter Umgebung. „Es braucht mehr altersgerechte Dörfer und Quartiere für eine zunehmende Zahl älterer Menschen“, sagt Sozialministerin Bätzing-Lichtenthäler. Die neue Landeszentrale „Daheim und füreinander“ soll dafür sorgen. Sie wird künftig zentrale Ansprechpartnerin sein für Kommunen, Verbände, Träger der freien Wohlfahrtspflege und Initiativen, die altersgerechte Strukturen vor Ort entwickeln und stärken wollen. Die Landesberatungsstelle Neues Wohnen ist Teil der Landeszentrale und bringt sich mit ihrer Expertise rund um das Thema Wohnen ein.
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Bibliotheken sind Anlaufpunkte für Menschen aller Generationen und aus allen Teilen der Gesellschaft. Dadurch können sie zu Orten gegen Einsamkeit, für Austausch und Begegnung werden. Das ist der Gedanke hinter dem Aktionsmonat „Gemeinsam in der Bibliothek“. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutsche Bibliotheksverband haben ihn für diesen November erstmals ausgerufen. Bibliotheken in ganz Deutschland sind eingeladen, auf das Thema aufmerksam zu machen. Sie können Aktionen für Begegnung organisieren oder ihre bestehenden Angebote stärker bewerben. Die Aktionsseite im Netz bietet dafür Anregungen und Materialien.
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Die BAGSO-Geschäftsstelle Internationale Altenpolitik lädt im Anschluss an den 3. Weltkongress zu altersfreundlichen Städten und Gemeinden zu einem Online-Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Deutschland und Österreich ein. Sie werden aus Perspektive der Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft vom Kongress berichten. Darüber hinaus wird es um die weitere Vernetzung zwischen den deutschsprachigen Mitgliedern des Globalen Netzwerks altersfreundlicher Städte und Gemeinden gehen. Dem Netzwerk gehören mittlerweile 11 deutsche und drei österreichische Kommunen sowie zwei Städte der deutschsprachigen Schweiz an.
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In diesem Jahr befassen sich die Vereinten Nationen zum Weltaltentag am 1. Oktober mit dem Thema Langlebigkeit und der Frage, wie sich Gesellschaften an diese demografische Entwicklung anpassen können. Die Veranstaltung der UN-Abteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten (UNDESA) und des NGO Committee on Ageing in New York beleuchtet, wie längere Leben Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft verändern, und diskutiert evidenzbasierte Ansätze für Prävention, soziale Sicherung, Arbeitswelt, Versorgung und lebenslanges Lernen. Dabei werden regionale Unterschiede und verschiedene Perspektiven zusammengeführt, um den Austausch zwischen Forschung, Politik und Praxis zu Chancen des gesunden Alterns zu stärken.
Die Veranstaltung wird live über UN WebTV übertragen
Mehr Informationen (in englischer Sprache)
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Im Oktober 2026 wird sich die Zwischenstaatliche Arbeitsgruppe (Intergovernmental Working Group, IGWG) mit den Inhalten eines internationalen, rechtlich verbindlichen Vertrags zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte Älterer beschäftigen. Neben den Mitgliedstaaten können sich nationale Menschenrechtsinstitutionen und UN-Organisationen. Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft können sich mit mündlichen Stellungnahmen in die Sitzung einbringen. Die BAGSO wird sich an der Sitzung beteiligen. Die Sitzung kann online über UN Web TV mitverfolgt werden.
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Seriöse Gesundheitsinformationen finden, Arzttermine online buchen, digitale Unterstützung in Notfällen oder mit der elektronischen Patientenakte (ePA) umgehen: Digitale Gesundheitsangebote gehören zunehmend zum Alltag – werfen aber gerade bei älteren Menschen häufig Fragen auf. Eine Online-Veranstaltungsreihe rund um die digitale Gesundheitswelt bietet praxisnahes Wissen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die ältere Menschen im digitalen Alltag begleiten und ihr Wissen weitergeben. Das BAGSO-Projekt Digital+Vital führt diese Reihe gemeinsam mit der Fachstelle Senioren der Stadt Osnabrück und dem Fachbereich Senioren der Stadt Hannover durch. Eine Anmeldung ist notwendig, die Plätze sind begrenzt.
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Sich inspirieren lassen, mit- und voneinander lernen und gemeinsam Lösungen finden: Das sind die Ziele des Wohnprojektetags NRW. Vormittags stellen sich Wohnprojekte vor. Am Nachmittag bietet der Markt der Möglichkeiten Gelegenheit zum Kennenlernen, Vernetzen und Austauschen. Außerdem gibt es zwei Exkursionen und ein Barcamp. Die Veranstaltung richtet sich an Wohnprojekte, Fachleute und Interessierte aus Kommune, Beratung, Architektur, Bau oder anderen Organisationen. Es gibt eine kostenlose Kinderbetreuung und gestaffelte Ticketpreise. Der Wohnprojektetag NRW ist eine Kooperationsveranstaltung der WohnBund-Beratung NRW (Bochum) und der Stiftung trias.
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Wie selbstbestimmt können Menschen am Lebensende über ihren Tod verfügen? Wer darf, wer soll entscheiden, welche Leiden ertragbar sind und welche nicht? Eine gesetzliche Regelung steht nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2020 immer noch aus. Die Veranstaltung, zu der u. a. die AG SPD 60 Plus einlädt, will Raum schaffen für Information und Austausch über unterschiedliche Perspektiven. Sie bietet Gelegenheit, mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft, sozialen und kirchlichen Verbänden sowie aus Einrichtungen, die Menschen auf dem letzten Weg begleiten und unterstützen wollen, ins Gespräch kommen. Zu den Impulsgebern gehört BAGSO-Vorstandsmitglied Prof. Andreas Kruse.
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In Deutschland leben fast sieben Millionen Betroffene in verschiedenen Stadien der Augenerkrankung Altersabhängige Makula-Degeneration AMD. Betroffene und Interessierte können sich über die Erkrankung informieren und erhalten Tipps zum Umgang, zu Therapie- und Unterstützungsmöglichkeiten. „AMD ist eine Volkskrankheit, die viel zu wenig bekannt ist. Das wollen wir ändern. Wir wollen darüber aufklären und den Menschen Wege zeigen, mit der Krankheit umzugehen und ihre Ängste zu überwinden“, sagt Dario Madani, Geschäftsführer des Vereins PRO RETINA Deutschland. Die Veranstaltung bietet Vorträge und viel Raum für Gespräche, Fragen und Austausch. Sie ist kostenfrei.
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Mundgesundheit ist die Grundlage dafür, dass ältere Menschen gut essen und trinken können, ausreichend Nährstoffe aufnehmen und ihre Selbstständigkeit möglichst lange erhalten. Worauf sollten Pflegekräfte und pflegende Angehörige achten? In der Online-Veranstaltung erhalten Teilnehmende praxisnahes Wissen und konkrete Handlungsempfehlungen zu den Themen: Veränderungen frühzeitig erkennen, Ursachen verstehen und sicher handeln. Die Veranstaltung ist offen für Pflegekräfte und pflegende Angehörige. Veranstalterinnen sind die Verbraucherzentrale NRW und die Vernetzungsstelle Seniorenernährung NRW.
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Wie können Kommunen Lebensräume so gestalten, dass Menschen auch im Alter selbstbestimmt leben und mobil sein können und sich als Teil der Nachbarschaft fühlen? Der Fachtag des Zukunftsraums Demografie bietet fachliche Impulse, moderierte Diskussionen und den Austausch in Kleingruppen. Initiativen aus Städten und Gemeinden zeigen mit guten Beispielen, wie sich Quartiere lebenswert und generationengerecht entwickeln lassen. Die kostenfreie Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Voraussetzung ist eine Registrierung im digitalen Zukunftsraum Demografie, die jederzeit möglich ist. Die Anmeldung zum Fachtag ist bis zum 25. September möglich.
Zur Anmeldung im Zukunftsraum Demografie
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Mit dem Todeswunsch im Alter beschäftigt sich das Netzwerk AltersfoRschung (NAR) der Universität Heidelberg in einer öffentlichen Veranstaltung. Die Referenten, darunter BAGSO-Vorstandsmitglied Prof. Andreas Kruse, beleuchten das Thema Lebensende aus verschiedenen Perspektiven. Wie sieht es mit Entwicklungspotenzialen in der Grenzsituation der eigenen Endlichkeit und Sterblichkeit aus? Gibt es einen Unterschied in der Suizidprävention bei jungen und alten Menschen? Welche ethischen und rechtlichen Aspekte gibt es bei Sterbewünschen im Rahmen der aktuellen Regelungen von Sterbehilfe? Die Veranstaltung findet im Hörsaal 13 der Neuen Universität Heidelberg statt. Die Teilnahme ist auch online möglich.
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Wie können wir in der Seniorenarbeit kompetent zu KI schulen, ohne Ängste zu wecken und gleichzeitig ein gesundes Bewusstsein für Risiken schaffen? Dieser Frage geht der Fachtag des Netzwerkes „Gemeinsam in der Seniorenarbeit“ in Sachsen-Anhalt nach. Die Keynote „KI für gutes Altern“ hält Alexander Engel, Leiter des BAGSO-Projekts „KoKIA – Kompetenznetzwerk KI & Alter“. Weitere Themen sind Digitale Resilienz und Methodik. Der Online-Fachtag richtet sich vorrangig an Fachpublikum und Multiplikatoren der Seniorenarbeit, ist aber auch für interessierte Seniorinnen und Senioren geöffnet. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anmeldung möglich bis zum 25. September 2026.
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Wenn das Kochen im Alter immer schwerer fällt, ist „Essen auf Rädern“ eine Alternative. Im Online-Seminar der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz informiert eine Ernährungsexpertin, was Kundinnen und Kunden bei der Wahl des Menüdienstes beachten sollten: Wie hoch sind die Kosten? Was bietet der Kundenservice? Ist eine tägliche Lieferung heißer Speisen gewünscht oder passen Tiefkühlmenüs besser? Nach dem Vortrag können die Teilnehmenden im Chat Fragen stellen. Die Teilnahme ist kostenlos.
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Das Kompetenzzentrum „Zukunft Alter“ der Katholischen Stiftungshochschule München wird zehn Jahre. Auf dem Jubiläumsfachtag, veranstaltet mit der Fakultät Soziale Arbeit Benediktbeuern, blicken die Akteurinnen und Akteure zurück auf die vergangenen Jahre und nach vorn auf künftige Herausforderungen des Älterwerdens in Deutschland. Die Soziologin und Gerontologin Dr. Heidrun Mollenkopf, Mitglied im BAGSO-Vorstand, wird dazu einen Impulsvortrag halten. Die Teilnehmenden können außerdem in Zukunftswerkstätten an Themen wie Gesundheit und Pflege, Wohnen und Leben im Quartier sowie Digitalisierung arbeiten. Die Teilnahme am Fachtag ist kostenlos.
Zur Anmeldung Mehr Informationen zum Kompetenzzentrum „Zukunft Alter“
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Der Arbeitskreis Geragogik lädt alle Interessierten dazu ein, sich aktiv an der inhaltlichen Ausgestaltung der Jahrestagung zu beteiligen. Angesprochen sind Forschungsprojekte, theoretische Auseinandersetzungen, Projekte aus der Praxis und Qualifikationsarbeiten. Neben klassischen Präsentationsformen möchte der Veranstalter verstärkt interaktive Formate fördern, die Austausch, Vernetzung und gemeinsames Nachdenken ermöglichen. Die Jahrestagung trägt den Titel „Zukünfte (in) der Geragogik“ und findet statt vom 22. bis 23. Januar 2027 in Hofgeismar.
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Das Faktenblatt der BAGSO Service Gesellschaft gibt Empfehlungen, wie ältere Menschen dazu motiviert werden können, zur Vorsorge zu gehen. Die Empfehlungen sind die Ergebnisse einer Umfrage der BAGSO Service Gesellschaft aus dem Frühjahr 2026: Sie hatte etwa 380 Menschen ab 50 zum Thema Vorsorge und Früherkennung befragt. Das Faktenblatt richtet sich an Fachleute im Bereich Gesundheit. Es lässt sich als PDF herunterladen oder in gedruckter Version kostenlos bestellen unter kontakt@bagso-service.de oder 0228 / 55 52 55 - 0. Die Veröffentlichung ist Teil des Projekts „Vorsorge und Früherkennung – Chancen für die Gesundheit“, das die BAGSO Service Gesellschaft zusammen mit AstraZeneca durchführt.
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Die Publikation gibt eine historische, politische und rechtliche Einordnung des Begriffs Altenhilfe. Zudem stellt sie aktuelle Ansätze vor, die der Diversität älterer Menschen gerecht werden und Altersdiskriminierung entgegenwirken. Das Themenheft zeigt auch Perspektiven für eine integrierte, partizipative Altenhilfeplanung und eine Vernetzung mit der kommunalen Pflegeinfrastruktur. Erschienen ist es im Archiv für Wissenschaft und Praxis der Sozialen Arbeit des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge. Es kostet 18,20 Euro. Mitglieder des Deutschen Vereins zahlen 14,50 Euro.
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Manche Menschen wünschen sich, im Ausland bestattet zu werden. Wie sich eine solche Bestattung organisieren lässt, beschreibt ein neuer Artikel des Europäischen Verbraucherzentrums Deutschland. Er informiert über Bestattungsarten, die im Ausland möglich sind. Außerdem beschreibt er, was bei der Auswahl und der Beauftragung von Bestattungsunternehmen zu beachten ist.
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Forschende der AMOR-Studie möchten herausfinden, wie Persönlichkeit und bedeutsame Lebensereignisse in Partnerschaften zusammenhängen und sich gegenseitig beeinflussen. Für eine Befragung suchen sie deutschsprachige Paare, bei denen mindestens eine Person 65 Jahre oder älter ist, unabhängig von Beziehungsform und sexueller Orientierung. Die AMOR-Studie ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Forschungsprojekt der Abteilung für Diagnostik und Differentielle Psychologie an der Universität Freiburg. Die Befragungen finden online in Abständen von ein bis drei Monaten statt. Es gibt eine Teilnahmevergütung.
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Für eine Online-Umfrage im Rahmen ihrer Masterarbeit sucht eine Psychologie-Studentin Menschen zwischen 51 und 85 Jahren. Es geht darum, wie die Menschen ihren Alltag erleben, wie sie mit belastenden Gefühlen umgehen und welche Beziehungen sie zu anderen Menschen haben. Die Studentin an der Apollon-Hochschule der Gesundheitswirtschaft will herausfinden, welche Rolle innere Ressourcen für das Erleben von Verbundenheit und Einsamkeit im Alter spielen. Aus den Ergebnissen will sie Ansatzpunkte ableiten, wie sich der Übergang in den Ruhestand gut gestalten lässt. Die Beantwortung dauert rund 10 Minuten, eine Teilnahme ist bis Mitte Oktober möglich.
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