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Newsletter 15 | 04.09.2025
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Informationen aus der BAGSO und ihren Mitgliedsverbänden
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Die BAGSO lehnt den Vorschlag ab, wonach Rentnerinnen und Rentner ein soziales Pflichtjahr absolvieren sollten. Die BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner bezeichnete die Idee, die zuletzt von dem Wirtschaftswissenschaftler Marcel Fratzscher in die Öffentlichkeit gebracht wurde, als „offensichtlichen Unsinn“. Die Unterstellung gesellschaftlicher Untätigkeit gegenüber den älteren Generationen ist aus Sicht der BAGSO völlig unangebracht und respektlos. Unter den rund 30 Millionen Erwachsenen, die sich in Deutschland freiwillig engagieren, sind Ältere eine tragende Säule, so die BAGSO. Sie kritisiert, dass die Forderung nach einem sozialen Pflichtjahr für ältere Menschen die Leistungen missachtet, die die Älteren für die Gesellschaft erbringen und bereits erbracht haben.
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Der Jahresrückblick zeigt die große Bandbreite der Handlungsfelder, denen sich die BAGSO im vergangenen Jahr gewidmet hat. Als „Stimme der Älteren" hat sie sich eingesetzt für die digitale und analoge Teilhabe älterer Menschen, für eine bedarfsgerechte Seniorenpolitik in Bund, Ländern und Kommunen, für den Schutz und die Stärkung der Rechte älterer Menschen in Deutschland und weltweit sowie für eine grundlegende Reform der Pflege. Auch in vielen weiteren wichtigen Themen hat die BAGSO mit Positionen, Stellungnahmen, Veranstaltungen den Diskurs vorangebracht und mit ihren Projekten vor Ort Impulse für ein gutes Älterwerden gesetzt.
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Anwendungen generativer Künstlicher Intelligenz wie ChatGPT erstellen innerhalb von Sekunden Texte, Bilder oder Videos. Damit optimieren und erleichtern sie zunehmend Arbeitsprozesse und den Alltag. Zu den Kehrseiten gehört ein erheblicher Verbrauch von Energie und Wasser. Die ökologischen Auswirkungen, die auch viele ältere Menschen beschäftigen, beleuchtet kompakt und fundiert ein Papier des BAGSO-Projekts „KI für ein gutes Altern". Neben der Sensibilisierung für den Ressourcenverbrauch durch die Nutzung von KI gibt das Papier mit dem Vergleich zu anderen digitalen und nicht-digitalen Diensten Orientierung.
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Das NGO Committee on Ageing in Genf, die Global Alliance for the Rights of Older People (GAROP) und das Büro des Hochkommissariats für Menschenrechte laden im Vorfeld des Weltaltentags zu einer hybriden Veranstaltung ein. Thema der Veranstaltung ist der Weg von einer Resolution des Menschenrechtsrats hin zu einer UN-Altenrechtskonvention. Es wird über die Rolle diskutiert, die Regierungen, UN-Gremien, zivilgesellschaftliche Organisationen und nationale Menschenrechtsinstitutionen bei der Unterstützung der Arbeit der neuen zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe spielen können.
Anmeldung zur digitalen Teilnahme über WebEx
Anmeldung zur Teilnahme vor Ort
Weiterführende Informationen zur Resolution des UN-Menschenrechtsrats
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Das NGO Committee on Ageing in New York lädt gemeinsam mit dem UN-Programm zum Altern zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion ein. Der Titel der Veranstaltung lautet „Ältere Menschen als Triebkraft für lokale und globale Maßnahmen: Unsere Ziele, unser Wohlbefinden, unsere Rechte“. Ziel ist, die Debatte über die Menschenrechte älterer Menschen und die Beseitigung von Diskriminierung voranzutreiben, indem Erfahrungen aus verschiedenen Regionen herangezogen werden. Die Veranstaltung kann über UNWebTV live mitverfolgt werden.
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Die Vereinten Nationen haben geprüft, wie der Zugang zum Arbeitsmarkt und die soziale Absicherung bei älteren Menschen zusammenhängen. Die UN-Expertin für die Rechte Älterer Claudia Mahler führt in dem Bericht aus, dass der Zugang zum Arbeitsmarkt besonders in Ländern wichtig ist, in denen ältere Menschen keine Grundsicherung bekommen, wenn sie nicht mehr arbeiten können. Die Expertin empfiehlt den Staaten, Gesetze und Regeln zu ändern, die ältere Menschen auf dem Arbeitsmarkt und bei der sozialen Absicherung benachteiligen. Außerdem sollten sie neue Gesetze gegen Altersdiskriminierung verabschieden. Der Bericht wird im Herbst dem UN-Menschenrechtsrat vorgestellt.
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den ersten weltweiten Überblick zu Ausmaß und Folgen von Vereinsamung vorgestellt. Der Bericht der WHO-Kommission für soziale Bindungen stellt fest, dass jeder sechste Mensch weltweit unter Einsamkeit leidet. Außerdem ist Einsamkeit demnach die Ursache für 871.000 Todesfälle pro Jahr. Der Bericht betont, dass die Auswirkungen sozialer Isolation auf die Gesellschaft unterschätzt würden. Er beschreibt Lösungen, mit denen sich soziale Bindungen stärken ließen. Zudem fordert er Politik und Forschung, Verwaltung und Unternehmen auf, soziale Gesundheit ebenso ernst zu nehmen wie körperliche Gesundheit.
Mehr Informationen zum Bericht (auf Englisch)
Mehr Informationen zur WHO-Kommission für Soziale Verbundenheit (auf Englisch)
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Das Seminar des Netzwerks Alternsforschung an der Universität Heidelberg beleuchtet die Zusammenhänge von Altern, Raum und Mobilität aus gerontologischer und geographischer Sicht. Die Vorträge stellen interdisziplinäre Konzepte vor zu altersgerechten Wohnumfeldern, klimaangepassten Stadträumen und gesundheitsfördernder Mobilität. Im Anschluss beantworten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Fragen aus dem Publikum. Die Vorträge werden simultan in Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht. Der Eintritt ist frei, für die Online-Teilnahme ist eine Anmeldung per E-Mail erforderlich unter kontakt@nar.uni-heidelberg.de.
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Online-Banking nutzen, Arzttermine buchen, Video-Gespräche führen: Auch für ältere Menschen ist digitale Bildung wichtig. Bei einem Online-Dialog im Rahmenprogramm „Empirische Bildungsforschung“ des Bundesseniorenministeriums (BMBFSFJ) spricht Michael Doh, Professor für Digitale Transformation im Sozial- und Gesundheitswesen, über digitale Bildung für Ältere in Wohnformen wie betreute Wohnformen und stationäre Pflege. Er berichtet unter anderem über partizipative Methoden zur digitalen Teilhabe im Alter. Nach dem Vortrag können die Teilnehmenden Fragen stellen. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und im Anschluss auf der Webseite des Forschungsförderungsprogramms veröffentlicht.
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Der Neunte Altersbericht der Bundesregierung zeigt, dass in der älteren Bevölkerung die Chancen auf gute Gesundheit ungleich verteilt sind. Auf der Fachtagung stellen die Universität Vechta zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) die zentralen Ergebnisse des Altersberichts zum Thema Gesundheit und Versorgung vor und diskutieren die Handlungsempfehlungen der Altersberichtskommission. In drei parallelen Symposien geht es nachmittags vertiefend um Gesundheitsförderung und Quartiersentwicklung, um die Versorgungssituation in Medizin und Pflege und um die Wechselwirkungen von Wohnen, Mobilität und Gesundheit. Die Teilnahme ist nach Anmeldung kostenfrei.
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Wie kümmern wir uns künftig um die Schwerstkranken, die Trauernden und um uns selbst? Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag festgeschrieben, dass das Palliativ- und Hospizgesetz weiterentwickelt werden soll, im Sinne der sogenannten Sorgenden Gemeinschaften (Caring Communities). Auf dem Kongress, der unter anderem von der Caring Community Köln und der Uniklinik Köln organisiert wird, können die Teilnehmenden sich austauschen, was sie unter Sorgenden Gemeinschaften verstehen, können Projekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kennenlernen und mit Fachleuten aus öffentlicher Gesundheit, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik diskutieren.
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Der BIVA-Pflegeschutzbund startet zwei neue praxisorientierte Online-Veranstaltungen für rechtlich Betreuende und alle, die sich für die rechtlichen Grundlagen der Pflegeversorgung interessieren. Der kompakte Online-Vortrag „Pflege rechtssicher begleiten: Ein Überblick für Betreuende“ findet an zwei Terminen statt: 18. und 29. September 2025. Die Teilnahmegebühr beträgt 49 Euro (39 Euro für BIVA-Mitglieder). Die zweite Veranstaltung ist ein fünfteiliger Online-Kurs rund um die Organisation der Pflegeversorgung mit dem Titel: „Betreuung in der Pflegepraxis: Leistungen, Verträge, Konflikte“. Der Kurs findet jeweils montags statt vom 20. Oktober bis 17. November 2025. Die Teilnahme kostet 159 Euro (149 Euro für BIVA-Mitglieder).
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An der Fachveranstaltung im Juli 2025 nahmen mehr als 400 Interessierte aus dem ganzen Bundesgebiet teil. Verschiedene Bundesländer stellten ihre Strategien vor zur Umsetzung der Modellförderung nach § 123 SGB XI. Es ging darum, wie es gelingen kann, innovative Wohnformen zu fördern, die häusliche Versorgung zu verbessern und gute Versorgungsstrukturen aufzubauen. Gemeinsame Veranstaltende waren die Bundesvereinigung des FORUM Gemeinschaftliches Wohnen, die BAGSO, das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), der AOK-Bundesverband, das Netzwerk: Soziales neu gestalten (SONG) und die Bielefelder Gesellschaft für Wohnen und Immobiliendienstleistungen. Die Dokumentation der Fachveranstaltung steht nun als PDF zum Herunterladen zur Verfügung.
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Im Rahmen des Schweizer Forschungsprojekts „Jedes Alter zählt“ stellt die Universität Zürich digitale Lernmodule kostenlos zur Verfügung. In 14 Modulen geht es um Ageismus, Altersdiskriminierung und die Frage nach den Auswirkungen in der Arbeitswelt, im Gesundheitswesen oder in der Sprache. Ziel des Forschungsprojekts ist es, Altersdiskriminierung sichtbarer zu machen. Die Forschenden wollen herausfinden, wie Menschen in der Schweiz Altersdiskriminierung erleben, in welchem Umfeld und Kontext sie stattfindet und welche Auswirkungen sie auf die Gesundheit hat. Die E-Learning-Plattform steht allen Interessierten offen, genau wie die umfangreiche digitale Bibliothek mit Studien, Leitfäden, Projektideen und Links zu Initiativen und Kampagnen.
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Was bedeutet gute Hospiz- und Palliativversorgung im interkulturellen Zusammenhang? Warum sind interkulturelle Kompetenzen wichtig? Wie können wir die Versorgung von Menschen mit Migrationsgeschichte verbessern, und wie erreichen wir die Menschen wirklich? Zu diesen und weiteren Fragen hat die Zentrale Anlaufstelle für Hospiz (ZAH) Interviews mit Expertinnen und Experten aus Medizin, Psychoonkologie und Religion geführt und die Videos bei YouTube veröffentlicht. Die Interviews sind bei einer kultursensiblen Schulung für Mediziner und Fachkräfte entstanden. Die ZAH will alle, die im Hospiz- und Palliativbereich tätig sind, zu einem kultursensiblen Handeln ermutigen.
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Guten Morgen ohne Sorgen: Nicht mehr so viel müssen, noch ganz viel wollen. Das Alter kann wertvolle Bonuszeit sein – wenn es gelingt, positiv aufs Leben zu blicken. Ein Essay von Elke Heidenreich.
Selbstmedikation: Tabletten, Salben und Säfte versprechen schnelle Linderung. Doch viele Mittel sind für Ältere nicht geeignet.
Ich brauche Hilfe: Akut krank? An wen kann man sich bei einem plötzlichen Gesundheitsproblem wenden.
Prophylaxe: Welche Mittel dabei helfen können, sich vor einem Infekt zu schützen – und welche nicht.
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Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) sucht fotografische Arbeiten, die sich mit der Pflege älterer Menschen auseinandersetzen – dokumentarisch, erzählerisch, kritisch oder künstlerisch. Mit dem Fotowettbewerb möchte die BGW auf die Bedeutung von Pflege und auf die Menschen, die sie leisten, aufmerksam machen. Ihr Arbeitsalltag ist anspruchsvoll, herausfordernd, vielseitig und berührend. Teilnehmende können ein Einzelbild oder eine Serie mit bis zu fünf Motiven einreichen bis zum 1. Februar 2026. Eine Fachjury wählt die besten Beiträge aus und prämiert sie mit insgesamt 29.000 Euro.
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Mit seinem Bilder-Wettbewerb lädt das Netzwerk Alternsforschung der Universität Heidelberg alle dazu ein, ihre persönliche Perspektive auf das Älterwerden und ihre Vorstellungen vom Leben als älterer Mensch zu zeigen. Fotos, Zeichnungen, Gemälde – die Teilnehmenden können selbst erstellte Bilder in jeder Form einreichen. Die Bilder dürfen allerdings noch nicht veröffentlicht und noch nicht ausgezeichnet worden sein. Die drei besten Motive werden mit 500, 200 und 100 Euro prämiert. Ausgewählte Werke werden zudem in einer Ausstellung im Netzwerk Alternsforschung gezeigt. Eine Jury wählt die Gewinnerbilder aus. Einsendeschluss ist der 30. September 2025.
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Mit der Aktionswoche wollen die Trägerorganisationen, unter anderem der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und Pro Retina, auf die Ursachen vermeidbarer Blindheit und auf die Situation von Menschen mit Sehbehinderung aufmerksam machen. Bundesweit finden Veranstaltungen statt – vor Ort, digital oder am Telefon. Ärztliche Praxen, Apotheken, Schulen, Senioreneinrichtungen, Organisationen und Privatpersonen können ihre Veranstaltungen auf der Webseite der Aktionswoche anmelden. Diese werden in den digitalen Veranstaltungskalender aufgenommen. Auf der Seite können sie außerdem kostenloses Material bestellen, unter anderem Plakate, Faltblätter oder Simulationsbrillen.
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