|
Newsletter 14 | 20.08.2026
|
|
|
|
Informationen aus der BAGSO und ihren Mitgliedsverbänden
|
|
Aus Politik und Gesellschaft
|
|
Internationales
|
|
Veranstaltungen
|
|
- Impuls und Austausch: Engagement-Potenziale älterer Menschen in Kommunen stärken – Erkenntnisse aus der plus65-Studie | 7. September 2026, 14 bis 15.30 Uhr, online
- Multiplikatorenschulung: Ausgewogen essen – für alle möglich?! | 07.09.2026, digital und 23.09.2026, Ludwigshafen
- Seminar: Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen — Vulnerable Gruppen wirksam schützen | 15. September 2026, 10 bis 12 Uhr, online
- 18. Niedersächsisches Gerontopsychiatrisches Symposium: Wenn Helfen an die Grenze geht | 16. September 2026, Hannover
- Fachtag: Ernährungsarmut verstehen – Herausforderungen erkennen, Teilhabe stärken | 7. Oktober 2026, 13 bis 15.30 Uhr, online
- Fach- und Netzwerktagung zu Einfacher Sprache | 8. Oktober 2026, 10 bis 14.45 Uhr, online
- Fachtag: Megatrend Digitalisierte Gesundheit im Alter – Was Bildung leisten kann | 14. Oktober 2026, Stuttgart
|
Veröffentlichungen / Medien
|
|
Ausschreibungen / Wettbewerbe
|
|
Verschiedenes
|
|
|
Zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober lädt die BAGSO wieder Organisationen, Kommunen, Vereine, Initiativen und Engagierte dazu ein, sich an der Aktion „JA zum Alter“ zu beteiligen. Interessierte können mit eigenen Ideen, Aktionen und Veranstaltungen teilnehmen. Die BAGSO stellt dafür auf ihrer Internetseite Aktionsmaterialien zur Verfügung. Dazu gehören Logos, Textbausteine und Sharepics für die Sozialen Medien. Auch die beliebten Postkarten zur Aktion können wieder kostenfrei bestellt werden: per Mail an weltaltentag@bagso.de oder telefonisch unter 0228 / 24 99 93 11. Alle Interessierten können zudem an der Hashtag-Aktion in den Sozialen Medien am 1. Oktober 2026 teilnehmen.
|
|
Wie kann die Teilhabe älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte vor Ort verbessert werden? Und welche Rolle spielen dabei Migrantenorganisationen und die kommunale Seniorenarbeit? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der digitalen Veranstaltung „Teilhabe braucht Vernetzung: Kommunale Seniorenarbeit und Migrantenorganisationen“, die am 18. Juni 2026 stattfand. Mehr als 120 Vertreterinnen und Vertreter aus Seniorenorganisationen, Migrantenorganisationen sowie der kommunalen Senioren- und Integrationsarbeit tauschten sich darüber aus, wie Barrieren abgebaut und Teilhabechancen verbessert werden können. Die Veranstaltung wurde von der BAGSO gemeinsam mit dem Bundesverband Netzwerke von Migrant*innenorganisationen (BV NeMO e.V.) organisiert. Die Dokumentation zur Veranstaltung ist nun online.
|
|
Zum Abschluss des Bundesprogramms „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ lädt die Netzwerkstelle vom 2. bis 3. November 2026 nach Köln ein, um gemeinsam auf die Entwicklung der Lokalen Allianzen zurückzublicken und darüber zu diskutieren, wie ihre Zukunft gestaltet werden kann. Lokale Allianzen und Demenznetzwerke verbinden Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen sowie Akteurinnen und Akteure aus Zivilgesellschaft, Politik und Praxis. Sie schaffen Orientierung, stärken Teilhabe und fördern niedrigschwellige Unterstützungsangebote vor Ort.
|
|
Der Bundesverband pflegender Angehöriger wir pflegen e.V. macht in seinem Positionspapier deutlich: Die Eigenbeteiligung steigt in beiden Versorgungsformen. Im Pflegeheim sei sie sichtbar, in der häuslichen Pflege bleibe sie verdeckt. Doch wenn man die Pflegeleistungen der Angehörigen in Geld umrechne, übersteige die Eigenbelastung in der häuslichen Pflege die in der stationären Pflege deutlich. Der Bundesverband kritisiert, dass das Pflegeneuordnungsgesetz die Lage zu verschärfen drohe, statt pflegende Angehörige zu entlasten. Er hat deshalb Forderungen an die Bundesregierung formuliert.
|
Die Global Alliance for the Rights of Older People (GAROP), der weltweit mehr als 400 Organisationen angehören, hat Forderungen für eine zukünftige UN-Altenrechtskonvention veröffentlicht. Das Positionspapier befasst sich mit grundlegenden Fragen zur Ausgestaltung der Konvention – unter anderem mit ihrem Geltungsbereich, den zugrunde liegenden menschenrechtlichen Prinzipien sowie den Mechanismen zu ihrer Umsetzung und Überprüfung. Damit schafft GAROP eine wichtige Grundlage für die Beteiligung der Zivilgesellschaft am weiteren Verhandlungsprozess. Ziel ist die Ausarbeitung eines international rechtsverbindlichen Instruments zum Schutz der Menschenrechte Älterer.
Mehr Informationen
Zum Positionspapier (in englischer Sprache)
|
Vom 16. bis 18. Juni 2026 trafen sich in San Sebastián Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Staaten, internationalen Organisationen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sowie ältere Menschen aus aller Welt zum 3. Weltkongress zu altersfreundlichen Städten und Gemeinden. Auch aus Deutschland waren Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft vor Ort dabei. Die BAGSO hat sich aktiv an dem Kongress beteiligt und nun einen Kurzbericht erstellt. Darüber hinaus lädt die Geschäftsstelle Internationale Altenpolitik zu einer Online-Veranstaltung mit den Teilnehmenden aus Deutschland und Österreich ein, die von ihren Erfahrungen beim Weltkongress berichten werden. Der Austausch findet am 23. September 2026 statt.
Zum Bericht
Zur Anmeldung für die Veranstaltung
|
Wie können Kommunen das freiwillige Engagement älterer Menschen gezielt unterstützen? Die Plus65-Studie der Fachhochschule Graubünden (Schweiz) liefert Erkenntnisse darüber, welche Engagement-Typen es unter älteren Menschen gibt und welche Faktoren ihre Bereitschaft zum Engagement beeinflussen. Darauf aufbauend ist ein Werkzeugkasten mit Ideen für die Praxis entstanden. In der Veranstaltung stellt einer der Studienautoren die Ergebnisse vor. Anschließend können die Teilnehmenden diskutieren, welche Ansätze der Engagementförderung sich in unterschiedlichen kommunalen Kontexten umsetzen lassen.
Mehr Informationen und Anmeldung
Zur Studie
|
Wie kann eine ausgewogene Ernährung auch mit wenig Geld gelingen? Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz bietet eine kostenlose Schulung für Menschen an, die mit über 50-Jährigen arbeiten, die von Ernährungsarmut betroffen oder bedroht sind. Vermittelt werden alltagsnahe Kenntnisse zu Ernährungsarmut sowie praktische Ansätze für eine preisbewusste Ernährung, unter anderem in einem Kochkurs und einem Einkaufstraining. Die Schulung richtet sich beispielsweise an Seniorenbeauftragte, Mitarbeitende in Mehrgenerationenhäusern und Quartiersbüros, Ehrenamtliche sowie Fachkräfte in der Nachbarschaftshilfe. Es ist möglich, nur an einer der Veranstaltungen teilzunehmen.
Mehr Informationen
Zur Anmeldung
|
|
Die Klimakrise macht den Schutz vor Hitze oder Starkregen immer dringlicher. Das Online-Seminar gibt einen Überblick darüber, warum Klimaanpassung für soziale Einrichtungen immer entscheidender wird und in welchen Bereichen es vor allem wichtig ist zu handeln. Außerdem werden gute Beispiele aus verschiedenen Einrichtungen vorgestellt. Gemeinsam mit den Referierenden aus verschiedenen sozialen Organisationen und Einrichtungen diskutieren die Teilnehmenden, wie Kommunen, Träger und Einrichtungen gemeinsam klimaresilienter werden.
|
|
Die Veranstaltung widmet sich der psychischen Gesundheit von Menschen, die ältere und psychisch erkrankte Menschen begleiten und unterstützen. Auf dem Programm stehen Vorträge, gute Beispiele und Impulse aus Wissenschaft, Pflege, Psychologie, Gesundheitsförderung und Versorgungspraxis. Dabei werden nicht nur Herausforderungen aufgezeigt, sondern auch Lösungen beschrieben.
|
Gutes Essen hält Leib und Seele zusammen – doch was passiert, wenn im Alter das Geld oder die Kraft dafür fehlen? Für viele ältere Menschen ist Ernährungsarmut Realität. Sie kann gesundheitliche Folgen haben und soziale Isolation verstärken. Die Vernetzungsstellen Seniorenernährung aus Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein möchten bei ihrem Fachtag gemeinsam hinschauen, Ursachen verstehen und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Der Fachtag richtet sich an Mitarbeitende in Kommunen und Sozialverbänden sowie an alle Interessierten, die das Thema aktiv mitgestalten möchten.
|
|
Wie können digitale Informationen so vermittelt werden, dass möglichst viele Menschen sie verstehen? Und für wen ist das wichtig? Darum geht es bei der digitalen Tagung des BAGSO-Projekts Digital-Kompass „Digital einfach erklärt“. Die Tagung bietet praxisnahe Impulse, Austausch und Vernetzung rund um Einfache Sprache und barriereärmere digitale Angebote. Sie richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die digitales Wissen weitergeben.
|
|
Das digitale Gesundheitswesen fordert heraus und bietet gleichzeitig viele Möglichkeiten, den Alltag zu erleichtern. Der Fachtag des Volkshochschulverbands Baden-Württemberg beleuchtet den Megatrend „Digitalisierte Gesundheit“ aus medizinischer, gesellschaftlicher und bildungspolitischer Sicht. Im Mittelpunkt stehen Herausforderungen und Lösungen für ältere Menschen. Neben Vorträgen und Podiumsdiskussionen bietet der Fachtag einen Markt der Möglichkeiten, bei dem sich auch das BAGSO-Projekt DigitalPakt Alter präsentiert. Eine Anmeldung ist bis zum 30. September 2026 möglich.
|
Dass die Bevölkerung immer älter wird, fordert Kommunen heraus. Wie steht es um die Angebote und Strukturen der Altenhilfe in Kommunen und Landkreisen? Im Projekt „Lagebild zur Umsetzung des § 71 SGB XII“ erstellte der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge eine bundesweite Bestandsaufnahme und untersuchte Planungs- und Angebotsstrukturen der Altenhilfe. Nun hat er einen Abschlussbericht veröffentlicht. Der Bericht präsentiert die Ergebnisse der Befragung von Verantwortlichen in Landkreisen, kreisfreien Städten und Stadtstaaten.
Zum Abschlussbericht Mehr Informationen zum Projekt
|
Zivilgesellschaftliche Initiativen gestalten den gesellschaftlichen Wandel maßgeblich mit. Damit sie dieser Aufgabe gewachsen sind, braucht es engagierte Ehrenamtliche in Leitungspositionen und vielfältige Perspektiven von Menschen jeden Alters. In der aktuellen Runde ihres Programms FuturE unterstützt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) Engagierte zwischen 55 und 68 auf ihrem Weg in ehrenamtliche Leitungspositionen. Eine Bewerbung ist bis zum 29. September 2026 möglich. In einer Online-Infoveranstaltung am 14. September stellt die DSEE das Programm vor und beantwortet Fragen.
Zum Qualifizierungsprogramm
Zur Infoveranstaltung
|
|
Gemeinnützige Organisationen, die ein ehrenamtliches Projekt in Nordrhein-Westfalen planen, können 1.000 bis 5.000 Euro Förderung erhalten. Am 1. September 2026 startet die Antragstellung. Informationen zum Förderprogramm stehen ab sofort auf der Internetseite zu Verfügung. Die Bingo! Ehrenamtsstiftung NRW ist Teil der WestLotto-Unternehmensgruppe, die zu 100 Prozent im Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen ist. Die Stiftung fördert neue Projekte mit einem zeitlich begrenzten Rahmen und einem Bezug zu NRW, die Ehrenamt möglich, attraktiv und sichtbar machen.
|
|
Ab dem 1. September 2026 startet in Niedersachsen eine neue Förderung für Vereine, gemeinwohlorientierte Organisationen, Initiativen und Privatpersonen, die sich freiwillig engagieren. Mit der Mikroförderung sollen landesweit Projekte unbürokratisch und schnell unterstützt werden. Ziel ist es, bürgerschaftlich und ehrenamtlich Engagierte in Niedersachsen bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Die Förderung erfolgt ermessensgebunden und orientiert sich an den zur Verfügung stehenden Mitteln. Informationen zur Förderung stehen jetzt schon auf einer Internetseite bereit.
|
Wie lässt sich das Reisen für blinde, sehbehinderte und mobilitätseingeschränkte Menschen einfacher und zugänglicher gestalten? Ein Forschungs-Team der Technischen Hochschule Deggendorf sucht Menschen, die dazu ihre Erfahrungen teilen. Die Befragung zu barrierefreiem Reisen findet statt im Projekt „LandErleben für Alle (LEfA)“. Die Teilnehmenden helfen dabei, touristische Angebote künftig zugänglicher und inklusiver zu gestalten. Die Befragung dauert etwa zehn Minuten. Eine Teilnahme ist bis zum 31. Oktober 2026 möglich.
Zur Umfrage
Zur Version in Leichter Sprache
|
|
Das europäische Forschungsprojekt „JADE Health“ hat das Ziel, die Belastungen durch Demenz, Schlaganfall und andere neurologische Erkrankungen zu verringern und die Versorgung in ganz Europa zu stärken. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) sucht im Rahmen des Projekts Teilnehmende für eine Online-Befragung. Bei der Befragung geht es darum, bestehende Maßnahmen zur Förderung der Gesundheitskompetenz im Zusammenhang mit Demenz, Schlaganfall und anderen neurodegenerativen Erkrankungen in Europa zu erfassen. Die Umfrage richtet sich an Institutionen, Behörden und Organisationen, die Maßnahmen zur Gesundheitskompetenz anbieten oder finanzieren. Eine Teilnahme ist bis zum 31. August 2026 möglich und dauert etwa 15-20 Minuten.
|
|
|