|
Newsletter 05 | 13.03.2025
|
|
|
Informationen aus der BAGSO und ihren Mitgliedsverbänden
|
|
Aktuelles vom 14. Deutschen Seniorentag 2025
|
|
Aus Politik und Gesellschaft
|
|
Internationales
|
|
Veranstaltungen
|
|
- Workshop: Alt und out – Künstlerische Arbeit mit bildungsbenachteiligten Älteren | 12. Mai 2025, 10 bis 16 Uhr, Münster
- Kongress: Deutsche Antidiskriminierungstage 2025 | 13. bis 14. Mai 2025, Berlin
- Online-Veranstaltung: Den Nachlass selbstbestimmt gestalten | 14. Mai 2025, 18 Uhr
- Podium Altenhilfe: Vielfalt des Älterwerdens – Gestaltungsaufgaben der Altenhilfe | 14. bis 16. Mai 2025, Augsburg
- Konferenz: Gemeinsam aus der Einsamkeit | 26. Mai 2025, 13 bis 17 Uhr, Berlin
- Schon vormerken: Geriatrie-Kongress „Geriatrie – Gefragt, Gereift, Gestärkt!“ | 18. bis 20. September 2025, Weimar
- Ebenfalls vormerken: Fachtagung Musik und Alter | 26. September 2025, Berlin
|
Fortbildungen
|
|
Ausschreibungen / Wettbewerbe
|
|
Verschiedenes
|
|
Die BAGSO fordert die Politik auf, in den kommenden vier Jahren zentrale Herausforderungen der Seniorenpolitik beherzt anzugehen. In einem Brief an die im Bundestag vertretenen demokratischen Parteien und ihre Fraktionen benennt sie fünf Aufgabenbereiche, die für ältere Menschen zentral sind, wie die Bezahlbarkeit von Pflege, Unterstützung beim Erwerb digitaler Kompetenzen sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Altersarmut. Weitere Aufgaben sind aus Sicht der BAGSO ein besserer Schutz vor Altersdiskriminierung und eine Initiative der Bundespolitik zur Förderung guter Altenhilfestrukturen in allen Kommunen Deutschlands.
|
Die baden-württembergische Landesregierung schlägt im Rahmen einer sogenannten „Entlastungsallianz“ vor, die Heimmitwirkungsverordnung ersatzlos zu streichen. Der BIVA-Pflegeschutzbund sieht ein grundlegendes Schutzrecht für Heimbewohnerinnen und -bewohner bedroht. „Statt das Recht auf Mitgestaltung und Verbesserung des eigenen Lebensumfeldes zu stärken, wird dieses nun unter dem Vorwand der „Entbürokratisierung“ abgeschafft. „Wir sind empört“, sagt der Vorsitzende Manfred Stegger. Der BIVA-Pflegeschutzbund hat eine Umfrage erstellt und lädt Bewohnervertretungen und Unterstützer in Baden-Württemberg ein, sich zu beteiligen.
|
Zur Vorstellung der Veranstaltung und des Programms hat die BAGSO am 10. März 2025 zu einer Pressekonferenz im Congress Center Rosengarten eingeladen. BAGSO-Vorsitzende Regina Görner, der Oberbürgermeister der Stadt Mannheim Christian Specht, Franz Müntefering als Botschafter des Deutschen Seniorentags und Guido Klumpp, Geschäftsführer der BAGSO, informierten darüber, welche Angebote und Themen die Besucherinnen und Besucher in Mannheim erwarten. Im Anschluss demonstrierte das Projekt „3.000 Schritte extra“ des Mannheimer Seniorenrats bei einem Fototermin am Wasserturm mit rund 45 Älteren über 75 Jahre, wie wichtig körperliche Bewegung und Aktivität für ein gutes Älterwerden sind.
Zur Pressemitteilung
Zum Beitrag im Rhein-Neckar-Fernsehen
|
Bundeskanzler Olaf Scholz hat als Schirmherr zugesagt, den Deutschen Seniorentag am Nachmittag des 2. April 2025 zu besuchen. Unter dem Titel „Worauf es ankommt – Bundeskanzler Olaf Scholz im Gespräch“ wird er nach einer kurzen Ansprache mit Engagierten aus unterschiedlichen Bereichen der Seniorenarbeit aktuelle Themen der Seniorenpolitik diskutieren. Anschließend möchte er mit Besucherinnen und Besuchern zu ihren Anliegen ins Gespräch kommen und Fragen beantworten. Die Fragen können vorab eingereicht werden.
Mehr Informationen
Zur Eingabe von Fragen an den Bundeskanzler
|
Trotz des steigenden Bedarfs an Unterstützung und Pflege ist es bislang nicht gelungen, für ausreichende Angebote zu sorgen. Das bisherige System ist an seine Grenzen gekommen. Eine Neukonzeption der Sorge- und Pflegestrukturen ist überfällig. Wie diese aussehen können, ist Thema der Veranstaltung „Sorge und Pflege in kommunaler Verantwortung“ auf dem Deutschen Seniorentag, die von der BAGSO-Geschäftsstelle organisiert wird. Nach einem Vortrag von Prof. Andreas Kruse diskutieren Vertreterinnen und Vertreter von Zivilgesellschaft, Kommunen und Bundesländern, wie Sorge und Pflege in Zukunft sichergestellt werden können.
|
Informationen zu Programm und Eintrittskarten gibt es im Internet auf www.deutscher-seniorentag.de oder telefonisch unter 0228 / 24 99 93 - 57. Eine Tageskarte kostet 15 Euro, die 3-Tage-Karte 35 Euro. Im Eintrittspreis enthalten ist die Hin- und Rückfahrt im Verkehrsverbund Rhein-Neckar. Eintrittskarten können online oder per Mail an dstkarten@bagso.de erworben werden. Vorverkaufsstellen in Mannheim sind die Tourist Information am Hauptbahnhof und der Infopoint des Mannheimer Seniorenrats. Während der Veranstaltungstage ist eine Tageskasse im Congress Center Rosengarten geöffnet.
Mehr Informationen
Zum Online-Kartenverkauf
|
Pflegebedürftige der Pflegegrade 1 bis 5 haben einen Anspruch auf monatliche Entlastungsleistungen, wenn sie zu Hause gepflegt werden. Seit Januar 2025 sind es 131 Euro, sechs Euro mehr im Monat als 2024. Die Verbraucherzentrale NRW erklärt unter anderem, wie sich die Beträge auch ansparen und bis Ende Juni des Folgejahres verwenden lassen. Außerdem beantwortet sie Fragen wie: Was sind Entlastungsleistungen und wer hat Anspruch darauf? Wie kann der Betrag genutzt werden? Was ist bei der Kostenübernahme zu beachten? Auf der Webseite finden sich zudem Musterschreiben und weiterführende Links.
Zur Webseite
|
Was sind zentrale gesellschaftliche Herausforderungen des Älterwerdens? Was ist nötig, um auch in Zukunft ein gutes Leben im Alter zu sichern? Bei der Veranstaltung auf dem 14. Deutschen Seniorentag sollen im Format eines World-Cafés Maßnahmen identifiziert werden, die Antworten auf diese Fragen geben. Impulse für die Diskussion an Thementischen liefern die Ergebnisse einer Befragung, die die BAGSO-Geschäftsstelle Internationale Altenpolitik als Teil eines Beteiligungsverfahrens zur Umsetzung des Zweiten Weltaltenplans der Vereinten Nationen für Deutschland durchgeführt hat. Auch am BAGSO-Stand auf der Messe (Ebene 0, Stand B08) können Besucherinnen und Besucher vom 02. – 04. April 2025 ihre Sichtweisen zu dem Thema beitragen.
|
Wie lassen sich künstlerische Angebote mit älteren Menschen realisieren, die als bildungsbenachteiligt gelten, zum Beispiel wegen psychischer Probleme oder Lernschwierigkeiten? Der Workshop richtet sich an Menschen aus den Fachbereichen Kunst, Kulturgeragogik, Kunstpädagogik, Soziale Arbeit und Pflege. Sie lernen, wie sich Bildungsbenachteiligung überwinden lässt und welche künstlerischen Techniken und Methoden geeignet sind. Neben kurzen kulturgeragogischen Übungen geht es um Gelingensbedingungen, gute Praxis und Beispiele aus einem Forschungsprojekt. Die Teilnahme kostet 25 Euro. Veranstalterin ist kubia – Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und inklusive Kultur.
|
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes lädt gemeinsam mit dem Haus der Kulturen der Welt zu einem zweitägigen Kongress ein. Menschen aus Politik, Wirtschaft, Medien, Kultur, Zivilgesellschaft und Wissenschaft diskutieren über die großen Fragen unserer Zeit. Das Programm bietet viele spannende Themen und Gäste. Die Veranstaltungsformate laufen teils parallel. Über Themen wie Diskriminierung von Frauen, Migration und Teilhabemöglichkeiten für alle im digitalen Zeitalter sprechen zum Beispiel Gregor Gysi, Maja Göpel, Aladin El-Mafaalani, Ricarda Lang. Die BAGSO-Vorsitzende Regina Görner wird am zweiten Kongresstag mit dabei sein bei der Diskussion um 13 Uhr: „Ageismus: Abgehängt im digitalen Zeitalter: Teilhabemöglichkeiten für alle sichern“.
|
Der Verein HelpAge Deutschland bietet auch dieses Jahr seine kostenlose Infoveranstaltung zum Thema Testament und Vererben an, mit dem Politiker und HelpAge-Botschafter Henning Scherf und der Rechtsanwältin Angelika Herfurth. Die zertifizierte Testamentsvollstreckerin Herfurth beantwortet Fragen wie: Wie verfasse ich mein Testament? Wie kann ich es ändern oder widerrufen? Wer erbt, wenn es kein Testament gibt? Teilnehmende haben auch die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen. Henning Scherf wird zu Beginn der Veranstaltung über seine Gedanken zu den Themen Tod und Abschiednehmen sprechen.
|
Der Neunte Altersbericht der Bundesregierung nimmt die sehr unterschiedlichen Lebenssituationen und Teilhabechancen älterer Menschen in den Blick. Dies ist dieses Jahr deshalb ein Schwerpunkt des Podiums Altenhilfe des Deutschen Vereins. Auf dem bundesweiten Fachforum diskutieren Expertinnen und Experten aus Kommunen und von Verbänden sowie bürgerschaftlich Engagierte über aktuelle Entwicklungen der Seniorenpolitik. Die Teilnahme kostet 260 Euro für Mitglieder des Deutschen Vereins und 325 Euro für Nicht-Mitglieder. Eine Anmeldung ist bis zum 27. März 2025 möglich.
|
Mit seiner vierten Konferenz will das Kompetenz-Netz Einsamkeit (KNE) den Diskurs zum Thema Einsamkeit in Deutschland weiter vorantreiben und zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit beitragen. Vorträge und eine Podiumsdiskussion ermöglichen Zugang zu aktuellen Erkenntnissen der Einsamkeitsforschung. Eine Ausstellung und Gespräche geben Einblicke in persönliche Erfahrungen mit Einsamkeit. Die Veranstaltung richtet sich an die breite Öffentlichkeit, Menschen aus Praxis und Ehrenamt und an Forschende. Sie findet statt in Kooperation mit dem Bundesseniorenministerium (BMFSFJ) und ist der Auftakt der Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“.
|
Um „moderne Lösungen für eine komplexe Medizin“, so das Veranstaltungsmotto, geht es beim Jahreskongress 2025 der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Symposien und Vorträge bieten Informationen zu aktuellen und grundlegenden Themen der Altersmedizin wie Prävention im Alter, Geriatrie im Pflegeheim oder Sportwissenschaft für eine effektive Therapie. Wie jedes Jahr werden auf dem Kongress verschiedene Wissenschaftspreise verliehen. Auf der Kongress-Webseite werden in den kommenden Wochen weitere Informationen veröffentlicht.
|
Musik kann zur Steigerung der Lebensfreude im Alter beitragen und auch in der Begleitung Schwerstkranker und Sterbender eine wichtige Funktion übernehmen. Die Landesmusikakademie Berlin veranstaltet eine Fachtagung, die die Spannbreite musikalischer Anwendungsformen auslotet – vom eigenen Musizieren über Gruppenangebote in Senioren- und Pflegeeinrichtungen bis zur Betreuung demenziell Erkrankter und Sterbender. Neben Vorträgen über Best Practice-Beispiele, geben Workshops Einblicke in die musikalische Praxis. Die Teilnahme kostet 79 Euro (ermäßigt 64 Euro). Das Programm wird nach und nach auf der Internetseite veröffentlicht.
|
Das Projekt Digital-Kompass bietet am 27. Mai 2025 zum vorerst letzten Mal eine Qualifizierung zum Umgang mit Menschen mit Seh- und Hörbeeinträchtigung an. Die Online-Schulung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren vermittelt Tipps und Strategien, wie sich diese Zielgruppe noch besser für Angebote wie Smartphone-Sprechstunden oder Internet-Cafés gewinnen lässt. Der Digital-Kompass, ein Projekt der BAGSO und der Initiative Deutschland sicher im Netz, will digitale Technologien und Services für ältere Menschen mit Beeinträchtigung verständlich und erlebbar machen.
|
Unfälle im Straßenverkehr passieren auch, weil ältere Menschen nicht mehr fahrtauglich sind. Um besser darüber aufzuklären und Mediziner mehr für das Thema zu sensibilisieren, stellt die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) ihre aktuelle Webinar-Fortbildung „Wer kann, der kann – Fahrtauglichkeit im Alter“ für drei Monate öffentlich zur Verfügung. In dem rund 45-minütigen Online-Video gibt Referent Dr. Thomas Günnewig einen kompakten Überblick darüber, in welchen Fällen Fahruntauglichkeit attestiert wird, welche Instrumente und Tests dafür zur Verfügung stehen und wie Ärztinnen und Ärzte aufklären sollten.
|
Der Bundesbeauftragte für Ostdeutschland Carsten Schneider und die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) prämieren 200 Projekt-Ideen mit einem Preisgeld zwischen 2.500 und 10.000 Euro. Ausgezeichnet werden Projekte, die sich für ein gutes Miteinander vor Ort einsetzen, die das Leben von jungen Menschen bereichern möchten oder die sich mit dem 35. Jubiläum der Deutschen Einheit beschäftigen. Engagierte aus kleineren Städten und Kommunen mit bis zu 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern können ihre Ideen und Vorhaben bis zum 15. Mai 2025 einreichen. Eine Jury entscheidet über die Gewinner-Projekte.
|
Die Initiative „Digital für alle“ sucht wieder nach herausragenden Projekten und Initiativen, die mit ihrem Engagement erfolgreich digitale Teilhabe voranbringen und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Der Preis für digitales Miteinander will digitales Engagement in all seinen Facetten würdigen und sichtbar machen. Ab sofort können sich Initiativen und Projekte für den Jurypreis bewerben. Eine hochkarätige Jury aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Medien wählt das Siegerprojekt aus. Der Preis ist insgesamt mit 5.000 Euro dotiert. Bewerbungsschluss ist der 14. April 2025.
|
Für die April-Runde der Digitalen Lern-Tandems hat das Projekt Digital-Kompass noch freie Plätze für interessierte Seniorinnen und Senioren. Mit dem kostenlosen Lern-Tandem erhalten ältere Menschen Unterstützung im Umgang mit Smartphone, Tablet oder Computer. Dafür tauschen sie sich per Telefon, Chat oder Videoanruf mit Studierenden aus und lernen in ihrem eigenen Tempo im Zweier-Team. Am 18. März 2025 um 15 Uhr bietet das Digital-Kompass-Team eine Online-Infoveranstaltung zu den Digitalen Lern-Tandems an.
Mehr Informationen
Fürs Digitale Lern-Tandem anmelden
Zur Infoveranstaltung
|
Aufgrund des 14. Deutschen Seniorentags am 2. – 4. April 2025 erscheint der nächste BAGSO-Newsletter am 24. April 2025. Bis zur Veranstaltung informiert der Newsletter zum Deutschen Seniorentag mit zwei weiteren Ausgaben über Highlights und Aktuelles.
Wir freuen uns, möglichst viele unserer Leserinnen und Leser in Mannheim zu begrüßen!
|
|
|