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Newsletter 04 | 27.02.2025
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Informationen aus der BAGSO und ihren Mitgliedsverbänden
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Aktuelles vom 14. Deutschen Seniorentag 2025
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Aus Politik und Gesellschaft
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Internationales
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Veranstaltungen
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Veröffentlichungen / Medien
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Ausschreibungen / Wettbewerbe
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Verschiedenes
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Kurz vor der Bundestagswahl hat das Kabinett die Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen und dabei Forderungen der BAGSO aufgenommen. Ein besonderes Anliegen der aktualisierten Fassung ist die soziale Dimension der Nachhaltigkeit. Es wurde unter anderem die Forderung der BAGSO aufgegriffen, die demografische Entwicklung und die Förderung der Teilhabe älterer Menschen stärker in den Blick zu nehmen. Die BAGSO hatte in einer Stellungnahme gefordert, dass die Interessen, Bedürfnisse und Rechte älterer Menschen in der Nachhaltigkeitsstrategie einen festen Platz einnehmen müssen, und dazu konkrete Vorschläge gemacht.
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Die BAGSO und die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) haben eine gemeinsame Stellungnahme zur neuen Engagementstrategie der Bundesregierung veröffentlicht. Grundsätzlich begrüßen BAGSO und BaS, dass die Bundesregierung die Stärkung von freiwilligem Engagement als zentrale gesellschaftspolitische Aufgabe betrachtet. Kritisch sehen sie jedoch, dass ältere Menschen in der Engagementstrategie nicht ausreichend berücksichtigt werden. BAGSO und BaS fordern konkrete und innovative Maßnahmen, um das Engagement im Alter gezielt zu fördern.
Zur Stellungnahme
Zur Engagementstrategie des Bundes
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Die Eröffnungsveranstaltung des Deutschen Seniorentags wird vom Hamburger Heaven can wait Chor musikalisch gestaltet. Der Chor mit 35 Sängerinnen und Sängern im Alter zwischen 70 und über 90 Jahre bringt Songs von Deichkind, Jan Delay, Udo Lindenberg, Sarah Connor und Coldplay auf die Bühne. Der Chor erlangte durch die Kinodokumentation „Heaven can wait – Wir leben jetzt“ bundesweite Bekanntheit.
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Eintrittskarten zum Deutschen Seniorentag können ab sofort auch an zwei Vorverkaufsstellen in Mannheim erworben werden. Die Tourist Information am Hauptbahnhof und der Infopoint des Mannheimer Seniorenrates verkaufen sowohl Tagestickets wie auch 3-Tage-Karten. Beide Vorverkaufsstellen sind von Montag bis Freitag geöffnet, die Tourist Information auch an Samstagen und Sonn- und Feiertagen. Rund um die Uhr können Eintrittskarten über den Online-Kartenverkauf erworben werden.
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Zum Online-Kartenverkauf
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Der ökumenische Gottesdienst zur Eröffnung des Deutschen Seniorentages wird in der Christuskirche in der Mannheimer Innenstadt gefeiert. Er greift das Motto auf und fragt, worauf es ankommt, um ein gelungenes Miteinander zu gestalten. Vorstehen werden dem Gottesdienst Landesbischöfin Prof. Dr. Heike Springhart und Weihbischof em. Ulrich Boom. Zudem werden drei Initiativen vorgestellt, darunter die „Omas gegen rechts“ und ein Mannheimer Projekt für Solidarität und Zusammenhalt.
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Nach dem Start des neuen Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) fordern Altersmedizinerinnen und -mediziner von der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), dass jetzt vor allem Maßnahmen gegen Pflegebedürftigkeit und zur Unterstützung der Selbstständigkeit älterer Menschen in den Fokus gerückt werden. Es brauche ein „Bollwerk gegen Pflegebedürftigkeit“. Es gelte, Gebrechlichkeit vermeiden, damit die Fähigkeit für alltägliche Aktivitäten erhalten bleibe und Pflegebedürftigkeit verhindert werde. Das BIÖG ist am 13. Februar 2025 aus der bisherigen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hervorgegangen.
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Mitte Februar hat die Europäische Kommission ihr Arbeitsprogramm für 2025 vorgestellt. Damit werden die wichtigsten Strategien, Aktionspläne und Gesetzesinitiativen für das erste Jahr der neuen Amtszeit festgelegt. Die BAGSO kritisiert, dass in der Arbeit der aktuellen EU-Kommission die besonderen Belange und Lebenslagen der älteren Generationen keine ausreichende Beachtung finden. Gemeinsam mit dem europäischen Dachverband AGE Platform Europe sucht die BAGSO den Austausch mit Entscheidungsträgern, um zu erreichen, dass das Thema Altern in den EU-Programmen angemessen berücksichtigt wird.
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BAGSO-Stellungnahme mit Forderungen an den europäischen Gesetzgeber 2024 bis 2029
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Die zehnteilige Online-Vortragsreihe des BIVA-Pflegeschutzbundes zu pflegerechtlichen Themen richtet sich an alle Interessierten. Juristen und Juristinnen des BIVA-Pflegeschutzbundes erläutern in den einstündigen Vorträgen Themen wie Vorsorge durch Vollmachten und Verfügungen, Pflege und Berufstätigkeit sowie Finanzierung. Teilnehmende haben zudem die Möglichkeit, Fragen zu den jeweiligen Themen zu stellen. Die Termine können einzeln oder als Reihe gebucht werden. Einzelvorträge kosten 8 Euro für BIVA-Mitglieder und 10 Euro für Nicht-Mitglieder, für die komplette Reihe zahlen Mitglieder 45 Euro und alle anderen 59 Euro.
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Das Forum Seniorenarbeit NRW veranstaltet einen Fachtag für Haupt- und Ehrenamtliche in der Seniorenarbeit. Es wird einen Impulsvortrag von der Gerontologin und Gesundheitsforscherin Prof. Dr. Susanne Kümpers geben. Kümpers war Mitglied der neunten Altersberichtskommission der Bundesregierung. Zudem bietet die Veranstaltung Raum für Austausch und ein gemeinsames Brainstorming sowie Einblicke in gelungene Projekte, die verschiedene Zielgruppen älterer Menschen adressieren. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Der Verein Grüne Liga und der Verband Wohneigentum stellen in einer Web-Seminarreihe Möglichkeiten zur Gestaltung des Wohnens im Alter vor. Der dritte Termin der Reihe behandelt rechtliche Fragen bei der Organisation neuer Wohnformen. In den Web-Seminaren sprechen Fachleute darüber, wie man seine Immobilie sinnvoll nutzen oder weitergeben kann, wie man sein Haus genossenschaftlich weiterentwickelt sowie über Rechtsformen für kleine Wohnprojekte. Die Teilnahme ist kostenlos.
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Der Workshop der Servicestelle „Bildung und Lernen im Alter“ bietet einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten zur Begleitung des Übergangs in den Ruhestand sowie in die Chancen ehrenamtlichen Engagements im Alter. Nach einem Impulsvortrag von Markus Marquard (Geschäftsführer des Zentrums für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Ulm) präsentieren verschiedene Organisationen und Projekte ihre erfolgreichen Ansätze zur Unterstützung dieser Lebensphase. Anschließend haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich über Erfahrungen, Herausforderungen und Perspektiven auszutauschen. Der Workshop richtet sich an Fachkräfte und Interessierte aus der Seniorenarbeit, Bildungsarbeit und Engagementförderung. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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In Deutschland werden Rehabilitation und Langzeitpflege bislang weitgehend getrennt gedacht, doch eine stärkere Verknüpfung könnte zahlreiche Vorteile bringen. Das Magazin Pro Alter beschäftigt sich in der kommenden Ausgabe intensiv mit dem Thema Rehabilitation. Beiträge zeigen internationale gelungene Beispiele und beschäftigen sich mit der Umsetzbarkeit in Deutschland. Ein Fazit der Redaktion vorab: Es braucht ein Umdenken in Politik und Gesellschaft. Pflege darf nicht nur Versorgung bedeuten, sondern sollte immer auch eine Chance auf mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität bieten. Das gedruckte Heft kostet 26 Euro, das PDF 22 Euro.
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Welche Rechte und Pflichten haben Menschen, die Angehörige oder andere Personen mittels einer Vorsorgevollmacht vertreten? Wie setzen sie die Vollmacht richtig um, was ist bei Entscheidungen zu beachten? Eine kostenlose Broschüre des BIVA-Pflegeschutzbunds gibt Antworten. Der Leitfaden enthält außerdem Tipps aus der Praxis, Fallbeispiele und Checklisten, die dabei helfen, rechtlich sicher zu handeln. Die 56-seitige Broschüre kann beim BIVA-Pflegeschutzbund bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.
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Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) hat ein Positionspapier über die Bedeutung der Erwachsenenbildung herausgegeben. Die Unterzeichnenden fordern von der künftigen Bundesregierung ein klares politisches Bekenntnis und konkrete Maßnahmenformulierungen in einem Koalitionsvertrag. Nur so könne sichergestellt werden, dass der Bildungsbereich leistungsfähiger wird, um Herausforderungen wie digitaler Transformation, demographischem Wandel, Fachkräftemangel und Klimaanpassungen erfolgreich zu begegnen. Die BAGSO hat am Positionspapier mitgewirkt und es unterzeichnet.
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Der Artikel „Wie steht es um die Gesundheit pflegender erwerbstätiger Personen?“ in der Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie beleuchtet Fragen zum Zusammenhang von Pflegetätigkeit, Lohnarbeit und Gesundheit. Ein Ergebnis: Pflegende Erwerbstätige haben häufiger psychosomatische und körperliche Beschwerden als Berufstätige ohne Pflegeverantwortung. Für die Studie analysierten die Autorinnen und Autoren eine Erwerbstätigen-Befragung des Bundesinstituts für Berufsbildung und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin von 2018.
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Mit den geburtenstarken Jahrgängen rückt das Wohnen im Alter unweigerlich auf die kommunale Agenda. Viele Menschen wollen in einer vertrauten Umgebung alt werden – was auch im Falle einer Demenzerkrankung nachweislich zu einem besseren Umgang mit der Krankheit beiträgt. Um dies zu ermöglichen, stehen der kommunalen Wohnungspolitik zahlreiche Instrumente zur Verfügung. Viele Städte und Gemeinden setzen bereits innovative Ideen um. Die kostenlose Broschüre „Ageing in Place“ des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung stellt sie vor.
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Diagnose Krebs – Die passende Therapie: Moderne Medizin – Den Krebs besiegen oder gut mit ihm leben: Das wünschen sich Betroffene, die im Alter erkranken.
Ich trau mich wieder!: Panik hinterm Steuer – Es gibt viele Gründe, nicht mehr Auto fahren zu wollen. Einer davon ist Angst. Was dabei helfen kann, die Furcht zu überwinden.
Die Kraft der Handarbeit: Töpfern und Co – Von wegen verzopfte Strickliesel oder altbackene Basteltante: Handarbeit und Werken haben wieder Hochkonjunktur. Das tut sogar unserer Gesundheit gut.
So wird Kochen wieder einfacher: Küchenarbeit – Sie kann im Lauf der Zeit immer schwerer fallen. Ideen, um sich besser zu organisieren.
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Organisationen können Projekte fördern lassen, die mit Bewegungsangeboten Einsamkeit vorbeugen. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat dafür „Fit und verbunden gegen Einsamkeit“ (FIVE) ins Leben gerufen. Gefördert werden sechs regionale Projekte für Menschen aller Altersgruppen. Ein Fokus liegt auf Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Für die zweijährige Förderung können sich Migranten-Selbstorganisationen, gemeinnützige Organisationen und regionale DOSB-Mitglieder bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2025. Am 11. März findet eine Online-Veranstaltung zum Bewerbungsprozess statt.
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Das Bundesland Baden-Württemberg führt sein Förderprogramm „Quartiersimpulse“ fort. Kommunen haben erneut die Chance, ihre Quartiere gemeinsam mit einem zivilgesellschaftlichen Partner sowie mit Maßnahmen der Bürgerbeteiligung weiterzuentwickeln. Fördervoraussetzung ist unter anderem, dass „Pflege und Unterstützung im Alter“ oder „Maßnahmen zur generationen- und altersgerechten Gestaltung des Lebensumfelds“ Themen des Quartiersprojektes sind.
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Das Bundesamt für Justiz (BfJ) entschädigt Menschen, die in der Bundesrepublik und in der DDR wegen einvernehmlicher homosexueller Handlungen verurteilt oder verfolgt wurden (§ 175 StGB oder § 151 StGB-DDR). Betroffene können bis zum 21. Juli 2027 Anträge auf Entschädigung stellen, per Post, telefonisch oder per E-Mail. Die Anträge können schriftlich angefordert oder auf der Internetseite heruntergeladen werden. Das BfJ hat außerdem Infoblätter zur Rehabilitierung veröffentlicht. Auch diese sind online zu finden oder können beim Bundesamt für Justiz, Rehabilitierung, 53094 Bonn bestellt werden.
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Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Organisationen unterstützt die Volkssolidarität die Pflege-Petition „Mach Dich stark für Pflege!“, die auf Initiative der Diakonie Deutschland gestartet wurde. Die Petition soll am 12. Mai 2025, dem Tag der Pflege, an Politikerinnen und Politiker im Bundestag übergeben werden. Die Forderungen der Pflege-Petition sind: Pflegende Angehörige absichern, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen unterstützen, Finanzierung sichern.
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Für das Projekt Intersektionale Solidarität – Strategien und Maßnahmen zu einem konstruktiven Umgang mit Vielfalt und Differenz in der LSBTIQ-Community sucht der Dachverband Lesben und Alter e.V. eine Fachreferentin (m/w/d) zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Das Projekt zielt darauf ab, die Vielfalt und den Zusammenhalt innerhalb der LSBTIQ-Community über alle Generationen hinweg zu stärken. Im Fokus stehen der konstruktive Umgang mit Konflikten und die Förderung intersektionaler Solidarität.
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